Wasser predigen, Wein trinken



Die fürs Durchlöchern des Gesundheitssystems verantwortliche Genossin Ulla Schmidt kann ohne ihren Dienstwagen nicht leben. Plus Chauffeur naturélement. Meine ganze Sypathie gilt den Dieben in Spanien, die mit ihrem Klau öffentlich machten, was die Dame gerne im Dunkeln gelassen hätte:

Danke Danke Danke!

Ulla Schmidt steht als Symbol für die völlig abgewrackte Bundes-SPD. (Keine Frage, besonders im kommunalen Bereich gibt es viele gute engagierte Genoss/innen). Da wird nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“ noch schnell genossen, was im September wahrscheinlich enden wird: Privilegien, Diäten, Reisen, Aufsichtsratsgelder etc. Die Hartzer, ein-Euro-Jobber bis hin zu kleinen Angestellten können sich keine Zahnbehandlung, keine Brillen, oft auch keine adäquate Beratung mehr leisten. Ich bin davon überzeugt, daß Frau Schmidt mit teuersten Utensilien im Mund und auf der Nase herumläuft und genug Therapeuten um sich geschart hat.

Und von den Pfaffen vor allem eins gelernt hat:
Wasser predigen und selbst Wein trinken.

Natürlich wird im September nichts, aber auch gar nichts besser. Denn dazu bräuchte man Politiker mit Charakter, Standfestigkeit und Ehre im Leib. Aber unterhaltsam ist und bleibt es, denn immer mal wieder stolpert einer der Genossen und Gesellen, Frei-und Christdemokraten oder Grünkopf und Linksschwenker über Dienstwagen, Segeltörns oder Mätressen in Brasilien.

Gute Unterhaltung!

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Ficken mit Flatrate?


Mann kann – so war zu lesen – nun für nen Hunni so oft und so viel und wie Mann will die Nutten besteigen und benutzen.  Nach der Flatrate der telecom und der Flatrate beim Saufen sowie der Flatrate beim Fressen nun auch die Fick-flat-rate.  Und die Damen, die sich dort flat legen lassen, sind dafür. Ist ja auch – so ist zu vermuten, kein grosses Risiko, weil der übliche Freier seinen Schwanz eh nicht so oft hochkriegt, daß sich das flatraten für ihn lohnen würde.

Aber das Ganze nun zu verbieten, weil es frauenfeindlich ist?  Ich bitte Sie. Wieder mal ein so bigotter Versuch, sich moralisch zu geben und als Moralinchen zu enden.  Denn ist denn ein Puff  ohne Flatrate frauenfreundlich?  Ist der Lude, der in Stuttgart angeblich (Spiegel-Artikel vom Mai) Frauenrechte in seiner Absteige eingeführt hat, besser?

Die Flatrate ist nur ehrlicher, denn hier und heute leben wir in einer Zeit der Moralfreiheit, der Flatrate für Politikerdienstwagen, der Flatrate für gescheiterte Banker und der Flatrate für Boni an Manager, die sich verzockt haben.

Moral haben die Politiker jeder Couleur nie gehabt oder sie haben sich längst flachlegen lassen. Prostitution im Dienste der Automobil-Pharma- Atom- Waffen-Industrie  ist Gang und Gäbe.  Die können so oft sie wollen und wie sie wollen. Ohne oder mit Schwanz, diese Flatrate gibts seit Beginn der Bundesrepublik und früher…. sie sind gekauft, flachgelegt und allzeit bereit für den nächsten Gangbang durch die Banken.

Hierzu siehe auch: https://hermanitou.wordpress.com/2009/06/09/political-correctness-im-puff/

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Wiedeking – wieder king?


wieder king?

wieder king?

Die ehemalige Elite der längst entschwundenen Arbeiterklasse von der IG Metall möchte, so schreibt die Journaille in den Sonntagsblättern, Solidaritätsaktionen für den Porsche-Manager Wiedeking veranstalten.  Da muss man eigentlich verstummen und nur noch kopfschüttelnd zusehen – eine neue Kultur der Verblödung muss die Leut‘  erfasst haben, es ist nicht zu fassen.

Die Cool-Tour der Barmherzigkeit gegenüber Abzockern, Vabanque-Spielern, Heuschrecken und den-Hals-nicht-voll-kriegen- können Manätschern errreicht immer ungeahntere Höhe/Tiefpunkte.  Der Merkle verzockt sein Milliardenunternehmen (eigentlich verzockte er die Zukunft vieler Familien) und gilt in Blaubeuren und in Ulm und um Ulm und um BaWü herum als Ehrenmann ( immerhin tot),  die Bänker von der Hüpporieélesteit kriegen den Kragen mit Bonuszahlungen vollgestopft (nicht daran erstickt) und der Wiedeking hat ein geschätztes Jahresgehalt zwischen 60 und 67 Millionen. Bei Jobverlust erhält er nochmal 100 Mille.

Eine echt coole tour, diese Kultur.

Anstatt sich also um ihre Mitglieder zu kümmern übt die IG Metall und der Porsche-Betriebsrat die Solidari-täät mit dem Verzocker des Sportwagenunternehmens.

Fragt sich, was uns sonst noch so zugemutet wird.

Getreu dem neuen Motto „Jesss- wie känn“  befürchte ich, daß die nächsten Soli-Demos für Münte und Steinmeier (demnächst Jobverlust im September), bei  Papst Benedikt (Hand gebrochen, Verstand futsch) oder für Westerwelle (Steuern runter für die Reichen, Arm halten wir  stets die Gleichen) stattfinden werden.

Yes, we can.

Ich kann da nicht mehr mit.

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Piraten!


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Berlin (ddp-bln). Deutsche Geiseln in der Gewalt ausländischer Kidnapper können von der Bundesregierung keine besonderen Aktivitäten zu ihrer Befreiung fordern. Zu dem Schluss kam das Verwaltungsgericht Berlin in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil (VG 34 L 229.09). Das Gericht wies damit den Antrag des Vaters einer Geisel auf dem vor Somalia entführten Hamburger Frachter «Hansa Stavanger» zurück.

So weit so gut.

Nehmen wir, liebe Leserinnen und Leser, nun einmal an, Frau Merkel befände sich auf einem Schiff Richtung Indien, schippert da an der afrikanischen Küste entlang und -weil sie so hübsch und unschuldig aussieht – wird das Schiff geentert und unsere Kanzlerin von den Piraten verschleppt.

Nehmen wir weiterhin an, Frau Merkel riefe um Hilfe.  Steinmeier & Co aber beriefen sich auf das oben zitierte Urteil, daß explizit sagt, daß im Ausland verschleppte Deutsche keine besonderen Aktivitäten von der Bundesregierung verlangen dürften.

Und Frau Merkel säße in einem ebenso dreckigen Loch ohne Medikamente, ohne Hoffnung, ohne gescheites Essen in einem Piratennest in Somalia.

Glauben Sie wirklich, sie säße dort lange und die Regierung beriefe sich auf das nette Urteil von oben?

Irgendwie erinnert mich dieses Messen mit zweierlei Maß mal wieder an die „Animal Farm“ von George Orwell:

Alle Tiere  sind gleich, manche Tiere sind gleicher.

„All animals are equal, but some are more equal than others.“

In diesem Sinne grüsst Sie

Bandit

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Das eiserne Kreuz (Beware: The Iron Cross is back)


In Afghanistan findet kein Krieg statt – statt finden Kampfhandlungen.
In Afghanistan fallen keine Soldaten – sie fallen Unglücken zum Opfer.
In Afghanistan wird kein eisernes Kreuz verliehen – verliehen wird die Tapferkeitsmedaille.
In Afghanistan wird nicht jung gestorben – immer Jung bleibt der Kriegsminister.

Während hier die Bevölkerung -obwohl sie es längst weiß, daß Deutschland wieder Krieg führt – von Hinz und Kunz, von Merkel bis Jung, von Münte bis Steinmaier nach Strich und Faden belogen wird, kehrt auch eine unselige Tradition zurück:
Das eiserne Kreuz, das sich heute Tapferkeitsmedaille nennt.

Es läuft einem schon kalt den Buckel runter, wenn die Peace-flötenden Adjudanten der Kriegsindustrie nicht nur die Sprache von Spiegel bis BILD gleichgeschaltet haben, sondern auch noch ihre alten Orden aufputzen und diese den überlebenden Jungs und Mädels, die für sie in den Krieg gezogen sind, umhängen, Kriegskultur wiedererwecken, Helden schaffen.

Schämen sollten sie sich, allesamt, die ganze Politikergilde, die wie schon Brecht sagte, von Frieden reden, aber Krieg meinen.

Erneut schicken sie unsere Kinder und demnächst Enkel weltweit in Kriege, immer den Kampf gegen Terrorismus vorschützend. Von wem fühlen Sie sich, liebe Leser(innen) gefährdet und bedroht?

1. Von amoklaufenden Jugendlichen in Schulen und Einkaufszentren
2. Von Politikern, die Sie hemmungslos durch immer höhere Steuern ausrauben
3. Von Überwachungsfanatikern a la Schäuble
4. Von betrunkenen und oder drogenabhängigen Autofahrern
5. Von defekten Atomkraftwerken
6. Von Osama bin Laden

Tja, sie haben recht: Die Soldaten sollten hier eingesetzt werden, denn hier spielt die Musik. Allerdings: Bundeswehr hier? Das wäre dann die Bedrohung von uns hoch zehn….

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