Vive la France – Generalstreik!


Während hier schwachsinnigerweise alle plötzlich ihre Liebe zu einem alten Bahnhof entdeckt haben und dafür auf die Straße gehen, wissen die Franzosen immer noch, wann es Zeit ist, ihren kleinen Napoleons den Marsch zu blasen.

Generalstreik, gab es den überhaupt einmal in Deutschland?

Ja. Einen Erfolgreichen im Übrigen.  Am 13. März 1920 putschten rechtsgerichtete Kreise um Wolfgang Kapp und General Walther von Lüttwitz gegen die Weimarer Republik, worauf die SPD (unglaublich aber wahr) zusammen mit den Gewerkschaften zum Generalstreik aufrief, der den Putschversuch nach fünf Tagen beendete…

Die Sozialistin Ségolène Royal stellt richtigerweise fest, daß durch Werktätige, die erst später in Rente gehen können, junge Menschen aufder Straße stehen, weil sie keine freiwerdenden Stellen besetzen können.  – Dies festzustellen hat bisher kein einziger deutscher Sozi fertiggebracht ( von mir mal abgesehen). Das ist der Schwachsinn der sogenannten Rentenreform in Frankreich, Deutschland und auch anderswo.

  • Und das sind die Bilder der Woche aus Frankreich:

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Über hermanitou

I believe in evolution of all creatures. All creatures are equal. Man is rational. Love is essential. War is evil. Religion can be a value for some men or women, but without political or moral power. Everyone is free but responsible. Slavery is a crime!
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3 Antworten zu Vive la France – Generalstreik!

  1. Pingback: Unser globales Dorf - Notre village mondial

  2. andreas_fecke schreibt:

    Was schrieb schon Victor Hugo über Sarkozy?

    „Was kann er? Alles. Was hat er gemacht? Nichts. Mit solcher Vollmacht ausgestattet hätte ein genialer Mensch das Gesicht Frankreichs verändert, vielleicht auch Europas. Nur hat er Frankreich zwar genommen, weiss aber nichts damit anzufangen. Weissgott, bemüht ist er doch: er tobt, alles fasst er an, er rennt den Projekten hinterher; weil er nicht kreieren kann, ordnet er an; er versucht, über seine Nichtigkeit hinwegzutäuschen; es ist die perpetuelle Bewegung; aber, ach!, dreht dieses Rad sich im Leerlauf.
    Der Mann, der nach seiner Machtergreifung eine ausländische Prinzessin geheiratet hat, ist ein um den eigenen Vorteil bemühter Karrierist. Er liebt den Heiligenschein, die Pailletten, die großen Worte, alles was tönt, alles was glänzt, alle glitzernden Glasperlen der Macht. Sein sind das Geld, der Agio, die Bank, die Börse, der Tresor. Er ist kapriziös, das muss er befriedigen.
    Wenn man einen Mann misst und ihn als sehr klein entdeckt, und dann den Erfolg misst und den als enorm entdeckt, dann ist es unmöglich, dass der Geist nicht doch etwas Überraschung empfindet. Dieser wird man noch den Zynismus hinzufügen, denn Frankreich, das tritt er mit Füßen, er lacht ihm ins Gesicht, er trotzt ihm, er verneint, beleidigt und ohrfeigt es! Welch trauriges Schauspiel ist doch der Galopp eines sich losgerissen habenden mittelmäßigen Mannes mitten durch das Absurde.“

    von Victor Hugo, übersetzt aus: Napoléon, le petit
    Original

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