Grüne Stresser


Wie zu erwarten war, erweist sich das Konglomerat aus Baum- und Parkschützern, Bahnhofsverstehern, Juchtenkäferflüsterern  sowie den Grünen als die eigentlichen Stresser im Ländle. Nachdem S21 mit Bravour bestanden hat, zeigen uns die Müslimänner und Huzelhexen ihre schlechten Manieren und tun Unschönes: Sie karten nach.

Spitzenmann im Nachkarten ist Boris Palmer. Die Schweizer Firma, die den Stresstest für S21 durchgeführt hat, wurde sellmal von ihm für diesen Job vorgeschlagen.  Und nun sollen wir Schwaben so lange gestress-testet werden, bis ihm und seinen Artenschützern das Ergebnis passt.

Im Gefolge von Boris Palmer kommen dann die Rechenkünstler der Grünen zu Wort. Wo die die Grundrechenarten gelernt haben, ist klar: In den Schulen der tiefschwarzen Bildungspolitik der letzten 50 Jahre, die vor allem Bildungslücken hinterließ. Beispiel gefällig?

Michael Joukov, Stadtrat in Ulm, verkündete unheilsschwanger, man werde beim Fahrplan „noch einige unangenehme Überraschungen erleben“.

„So könnten ICE-Züge auf der Neubaustrecke zwar in 25,5 Minuten nach Stuttgart fahren, dort aber müssten sie 5,5 Minuten vor dem Bahnhof warten, bis ein Gleis frei sei. Entgegen der Versprechungen werde die halbe Stunde Fahrzeit damit nicht unterschritten, ein schnellerer integraler Takt sei nicht zu erreichen.“ (SWP, 26.07.2011)

Ja, das Rechnen ist halt nicht seine Sache. Die 31 Minuten, die der Bursche da zusammenzählt, hat er – und da haperts halt – nicht in Bezug zu den 60 Minuten gesetzt, die es heute von Ulm bis nach Stuttgart braucht.  Eine Halbierung der Fahrzeit eine „unangenehme Überraschung“ zu nennen, ist da schon ziemlich daneben.

Die Miss Stress ist die BUND-Vorsitzende Brigitte Dahlbender. Oder müsste es Mistress heißen? – Sie steht für den kleinen Teil der Sozialdemokraten, die sich der lautstarken Minderheit der Bahnhofsversteher anbiedern und immer noch mal eine seltene schützenswerte Art in Stuttgart suchen. Wie wäre es mit dem kleinen blauen Steinbeisser?   Gut, daß hier die SPD mit Ivo Gönner, Martin Rivoir und Nils Schmid Kurs hält und für Vernunft und Geradheit steht.

Die Stimmung in Baden-Württemberg hat sich zunehmend gedreht.  „Grün, weiblich, „links“ – das sind laut Umfragen diejenigen, die einem sinnvollen Fortschritt und der Stärkung des Bahnverkehrs immer noch im Wege stehen.  Hingegen stehen laut Umfrage der Stadt Stuttgart mittlerweile 43% der Hauptstädter hinter dem Bahnprojekt, nur noch 34% sind dagegen. (SZ, 25.07.11)

Wie der Teufel das Weihwasser, so fürchten die  Grünen und Bahnhofsflüsterern die Volksabstimmung. Denn dann wäre es endgültig klar, daß S21 nur noch von einer lautstarken fanatisierten und irrationalen Minderheit bekämpft wird. Die überwältigende Mehrheit der Schwaben aber wird dem nötigen Fortschritt sein Placet geben.

Die Grünen müssen natürlich nun für ihre Wähler ein lautstarkes Theater abziehen – das wird von ihrem Klientel gewünscht und daher aufgeführt. Und so erweisen sie sich als die eigentlichen Stresser, die hoffentlich demnächst ihr Burn-Out bekommen.

Über hermanitou

I believe in evolution of all creatures. All creatures are equal. Man is rational. Love is essential. War is evil. Religion can be a value for some men or women, but without political or moral power. Everyone is free but responsible. Slavery is a crime!
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