No doping in Vancouver?


Irgendwie ist das ja schon unheimlich:  Kein einziger Athlet ist bisher in Vancouver beim Hochtunen seines Edelkörpers erwischt worden. Die Motoren aller tuckern nur mit dem im Fahrzeugbrief zugelassenen Leistungsgrenzen vor sich hin.

Dabei fällt gerade im Biathlon, vor allem in der Abteilung Herren, auf, dass die dort bisher so dominierenden  Herren nur noch unter „ferner liefen“ landen.

M. Greis gewann vor vier Jahren z.B. drei mal Gold, der Ole-Einar wurde gestern gerade mal drittletzter.

Das die letzten Jahre immer wieder kurz aufflackernde Gerücht, neben den Österreichern seien auch deutsche Biathleten gedopt, wurde immer sehr schnell aus der Presse entfernt.

Ist ja auch irgendwie erklärbar: Der deutsche Spitzenplatz im Medaillenspiege list nur mit den vielen Edelmetallen der Biathleten garantiert.

So kann man nun spekulieren:

Sind die (eher) unerwarteten Sieger hochgetunt?

Oder waren die Favoriten in Erwartung strenger Kontrollen diesmal sauber, aber nicht erfolgreich?

Oder waren alle gedopt, aber die Qualität der eingesetzten Gifte und Eigenblute war unterschiedlich?

Nichts genaues weiß man nicht.

Aber so gar kein Doping in Vancouver? Irgendwie unheimlich.

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Change or Chains?


Von einer seltsamen Wandlung ist zu berichten, ja, man könnte sagen, von einer Mutation. Und wo könnte sie so schnell begonnen und verwirklicht werden wie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, auf den vertrauten Pfaden, die einst Michael Jackson schlug, als er vom schwarzen Popstar zum gebleichten Zombie wurde.

Da gab es dort im Jahr 2008 einen jungen aufstrebenden Politiker, schwarz , intelligent und redebegabt. Dieser wollte Präsident werden und begab sich zu dieser Zeit in eine langandauernde Kampagne, genannt Wahlkampf. Und er hatte einen Slogan, der so realistisch war wie der Slogan der Bundesbahn (Alle reden vom Wetter, wir nicht), oder von Dasch (das wäscht so weiß, weißer gehts nicht) und der hieß: Yes- we- can! Dem Slogan vorangestellt war eine Rede mit dem schönen Wort „Change“.

Und den jungen Politiker, nennen wir ihn Barack, trieb die Sorge nach der Gesundheit seiner Mitmenschen ebenso um wie die Sorge um das Weltklima, und, was in keiner amerikanischen Rede fehlen darf, die Sorge um den Weltfrieden.

Die Alternativen, Graswurzler, Peace-Movies, Indianer, Schwarzen und Hispaneros, die Freaks und die Frauen sowie das liberale Bürgertum verhalfen dem Barack zu einem Sieg über das graue Männlein, das sich ihm in den Weg stellte und McCain hieß. Und die Menschen hofften auf Frieden, Gesundheitstandards und besseres Klima.

Barack wurde im Januar 2009 Präsident und nannte sich nun Obama. Und damit begann fast sofort seine wundersame Wandlung. Hatte er für alle US-Bürger eine Gesundheitsversicherung versprochen mit dem zentralen Plan einer „public Option“ , das heißt Aufbau einer staatlich finazierten Gesundheitsfürsorge, so ruderte er im Laufe des Jahres immer weiter zurück. Nichts blieb von der Grundsicherung durch den amerikanischen Staat übrig.

Und hatte er versprochen, das Folterlager von Guantanamo zu schließen, so blieb dieses doch, wenn auch etwas weniger gewaltttätig, bis heute geöffnet, bzw. für viele Insassen fest verschlossen.

Während Barack für den Weltfrieden war und den Krieg in Afghanistan beenden wollte, so ist Obama nun Kriegsherr und damit beschäftigt, die Taliban in die Knie zu zwingen und quittiert die Kollateralschäden (damit ist die Ermordung von Zivilisten gemeint) mit einer kaltschnäuzigen Entschuldigung seines kriegsführenden Generals McChrystal.

Barack war für eine Reduzierung der Co2-Emissionen Amerikas. Und er beschwor in seinen berühmten Yes-we-can-Reden die Gefahr der Atomenergie und die Notwendigkeit, diese zugunsten von Wind-Erde-und Sonnenenergie abzuschalten.

Obama hingegen ist vor der Erdöl-Kohle-und Gasindustrie eingeknickt und bekämpft die Emissionen nun mit zwei neuen Kernkraftwerken, denn für Barack ist die Atomenergie nun eine saubere Energie.

Unmerklich ist der schwarze bunte Vogel zum Entsetzen seiner Wähler (im Übrigen mitsamt seiner Außenministerin Hillary) zu einem ähnlichen grauen Männlein mutiert wie sein Kontrahent McCain.

Und während Michael Jackson seinerzeit wenigstens immer unheimlicher aussah, schließlich an seiner Mutation zerbrach, so sieht man dem grauschwarzen Obama McCain äußerlich nichts an.

Nur sein wichtigstes Wort , millionenfach gerufen von ihm und seiner Anhängerschaft, klingt heute, wenn man genau zuhört, anders. Es ist mit seinem Erfinder mutiert:
Obama sagt heute nicht mehr Change, sondern Chains.

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Sehr späte römische Dekadenz


* Portokasse von Kiew geklaut

Millionenraub auf der Autobahn bei Paris: Ein Unbekannter hat einer reichen Ukrainerin aus einer gemieteten Luxuslimousine ihre Handtasche geklaut. Der teure Inhalt: Geld und Schmuck im Wert von 4,5 Millionen Euro. Das Opfer des dreisten Diebstahls sei die Tochter des Bürgermeisters von Kiew, berichtete der Sender France-Info. Die Polizei wollte sich zunächst nicht zu dem Vorfall äußern…

* Steuern von Deutschland geklaut

In der Affäre um deutsche Steuersünder in der Schweiz geht es laut einem Zeitungsbericht offenbar um wesentlich mehr Geld als bekannt. Bisher wurde davon ausgegangen, dass die von einem Informanten angebotene Datensammlung dem Fiskus 100 Millionen Euro einbringen könne.    Der «Süddeutsche Zeitung» liegen offenbar Informationen vor, welche auf eine weit höhere Deliktsumme schliessen lässt. Ausgewiesen würden in den entwendeten Unterlagen nicht nur länger zurückliegende Transaktionen sondern zum Teil auch aktuelle Kontostände bis ins Jahr 2008. Es handle sich um einen der grössten Komplexe von Steuerhinterziehung durch Deutsche überhaupt, heisst es in dem Artikel. Es werden allerdings keine konkreten Zahlen genannt.

* Bohlens schwarz-weiß Malerei geklaut (2003)

Der Einbrecher erbeutete einen Tresor mit Bargeld und Handys, einen in die Wand von Bohlens Studio eingelassenen Flachbildschirm und einen noch verpackten Flachfernseher, den sich Bohlen selbst zu Weihnachten schenken wollte, wie er bei seiner Zeugenaussage in Lübeck Mitte Januar berichtete. „Am meisten ans Herz gegangen ist mir der Diebstahl eines Gemäldes, das ich in Russland gekauft hatte. das war ein schwarz-weißes Bild, das einen abstrakten Flügel zeigte“, berichtete der Musikproduzent. Der Einbrecher muss nun dafür für zwölf Jahre und neun Monate ins Gefängnis….

* Taschengeld von Dieter Bohlen geklaut (2006)

Dieter Bohlen wurde von zwei Einbrechern gezwungen, für sie  60.000 Euro aus dem Safe zu holen. Bohlen gelang kurz darauf die Flucht. Er rannte zu seinem nächsten Nachbarn und verständigte die Polizei. Als diese bei der Villa eintraf, waren die Männer bereits geflüchtet. Bisher konnten die Täter, die mit osteuropäischem Akzent sprachen, nicht gefasst werden…

* Familienhäuschen um Schmuck beklaut

Forchheim: Auf Schmuck im Wert von einigen Tausend Euro hatte es ein bislang unbekannter Einbrecher abgesehen.Der Täter war gestern zwischen 10 und 15 Uhr in ein Einfamilienhaus im Stadtteil Reuth eingestiegen. Dem Dieb fiel beim Durchwühlen der einzelnen Räume eine Kassette mit diversen Schmuckstücken in die Hände – danach flüchtete er. Hinweise nimmt die Kripo Bamberg entgegen.

* Italien: Diebstahl als Ausweg

Sieben Millionen Italiener müssen mit einer monatlichen Rente von unter 500 Euro auskommen, nochmals drei Millionen erhalten bis 750 Euro. Und nun frisst ihnen die anziehende Inflation von dem wenigen noch mehr weg. Etliche sehen offensichtlich keinen anderen Ausweg als den Klau im Supermarkt…

* Maultaschen geklaut

Radolfzell. Die fristlose Kündigung einer 58-jährigen Altenpflegerin wegen sechs gestohlener Maultaschen im Wert von drei bis vier Euro ist rechtens, entschied das Arbeitsgericht in Radolfzell am Freitag. Der „Vertrauensverlust“ auf Seiten des Arbeitgebers wiege schwer.

* Goldschmuck für den Lieblingsfisch (ca. 200 vor Chr.)

Römische Dekadenz: …Teils kamen mehrere Hundert Sklaven auf ein Haus…. Auf der anderen Seite lagen die Machthaber Roms in aufwendig bestickten Laken, umringt von Edelkurtisanen, und ließen sich auf Silbertabletts frischen Fisch und Früchte servieren. Mit größtem Vergnügen investierten die Herren des Hauses in die Ausrüstung ihrer Gladiatoren. Je schwerer der bronzene Panzer und der Helm, desto mächtiger fühlte sich der Schirmherr des Kriegers.

Auch die Damen des Hauses liebten es luxuriös und dekadent: Pompea, die Gattin eines wohlhabenden Römers, soll täglich in der Milch von 500 Eseln gebadet haben – in einer Marmorbadewanne mit Bronzeboiler. Andere Frauen investierten in den Gartenteich: Geschichtsschreiber der Antike berichten von einer Hausherrin, die ihrem Lieblingsfisch goldene Ohrringe anhängen ließ.


dekadenz

* Bankett der Könige von Ungarn und Böhmen: (ca.15.Jahrhundert n.Chr.)
…3.Gang: Sechzig Capaunen / Feldhühner / Haselhühner / Schnepfen / Birkhahnen und Auerhahnen, auch allerlei Vögel klein und groß und dazu junge Hühner und Fasanen.
4.Gang: Schweine und Wildpret gekocht in Pfeffer auf ungarisch /  Saurkraut gekocht mit geräuchertem Speck und dürren Würsten / und auch geräucherte Capaunen und Hühner.
5.Gang: Zwei Rinder gebraten / eine gebratene Spansau / ein Kalb gebraten / ein ganz junges Lamm gebraten / eine Hammelkeule gebraten / eine gebratene Gans / ein gebratener Auerhahn / ein junges Kitzlein gebraten- Das alles zusammen heißt man: Ein großes Gebratenes
6.Gang: Reis gekocht in Milch / Kitzfleisch gekocht grün auf ungarisch / eine große ungarische Torte / eine Wildbret-Pastete
Der letzte Gang: Obst nach Saison / allerlei Confekt mit Marzipan / mit Gebackenem / mit Quittensaft.
So haltens die Könige in Ungarn und Böhmen!
(Auszug aus: Wie man ein teutsches Mannsbild bey Kräfften hält)

* Regelsatz Hartz4:

4,25 €/Tag  für einen erwachsenen Nicht-Arbeitenden.

* Eigentum ist Diebstahl

„Mithin ist nicht das Eigentum Diebstahl, sondern durch das Eigentum erst wird ein Diebstahl möglich.“
(Proudhon,1868): „La propriété, c’est le vol.“

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Ikea: Boklok baut für Billy


Wenn Du  Ikea-möbliert bist , hast Du bestimmt schon diese Erfahrung gemacht:

Ziehe nie mit Billy, Aspvik oder Aneboda um. Auch nicht mit anderen Produkten, die freundliche Schweden-Namen tragen. Einmal kaufen und aufbauen geht ja, fehlt ein Teil oder ein Schräubchen, ist Improvisationstalent gefragt, willst Du nicht auf eine Nachlieferung warten, die Monate dauern kann, weil genau dieses Teil in unserem Ikea-Haus um die Ecke nicht lieferbar ist.

Aber umziehen mit Ikea?  Ein Ding der Unmöglichkeit.
Billy steht einmal seinen Mann, ein zweites Mal läßt sich das sympathische Regal nicht mehr aufbauen. Die Schraublöcher sind ausgefranst und das Biligholz splittert. Deshalb ist bei Wohnungs-oder Zimmerwechsel ein erneutes Shopping angesagt. Und auf gehts erneut zu Ikea, das mit mir und Dir immer auf Du und Du steht.  Auf Billy folgt dann Duktig, Arild oder Arstid.

Doch eine Lösung für Dich ist in Sicht:
Damit Du Dich immer an Deinem  Billy-Regal erfreuen kannst, baut Ikea nun für ihn ein Haus: Es heißt Boklok.
Das ist schwedisch und bedeutet so in etwa:
Hier wohnst Du clever.

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Billyg , Aneboda- integriert , mit Arstid-Wohngefühl und nun hast  Du mit  Oma ihrem kleinem Häuschen gleichgezogen.
Ein irgendwie sozialdemokratisches Schwedenwohlgefühl überkömmt Dich, schaust Du nun in Deiner Boklok-Siedlung rum und siehst das dazugehörige Ikea-Apfelbäumchen vor der Haustür  ( sie könnte  im Übrigen Applad heißen) wachsen.
(Wußtest Du eigentlich schon, daß Du bei Ikea 4594 Türen findest?)

Böse Menschen sprechen Boklok den Haus-Status ab:
Sie sprechen von Waben, von Lego-Bauweise, ja, gar von Hundehütten ist die Rede.
Aber böse Menschen haben ja auch keine Lieder.
Ikea schon. Hör mal zu:

Lebst Du noch oder wohnst Du schon?

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Autor(inn)en und das untrügliche Gespür für Hartz4


Es ist ja beileibe nicht genug, daß die Menschen und  Familien, die dem SPD/Grünen Verarmungsprogramm Hartz4 zum Opfer gefallen sind, tagtäglich zu kämpfen haben. So nimmt die Zahl der Familien, die das Essen für ihre Kinder nicht mehr bezahlen können, genauso zu wie die Zahl, die sich kein bezahltes Förderprogramm für die Kiddis leisten können.

Man kennt ja aus der Biologie die Zivilisationsfolger: Weil der Lebensraum knapp wird, siedeln Waschbären und Füchse mitten in unseren Stahlbetonstädten.  So war es nur folgerichtig, daß Hartz 4 auch solche Folger hat.  Alles besserwissend und bestimmt gutmenschelnd meinend gibt es nun diverse Ratgeber für die Menschen, die nichts mehr haben. Keine Ersparnisse, keine Arbeit, (oft) kein Selbstwertgefühl, keine Zukunft.

Unter dem Titel: Hartz 4 in aller Munde tut sich dabei derzeit Ute-Marion Willkesmann hervor.  Für üppige 4,25 € hat sich die Dame täglich vollwertig ernährt und insgesamt  31 Frischkorngerichte — 31 Vorspeisensalate — 62 Hauptmahlzeiten (Salate/warmes Essen) — 71 Nuss- oder Getreidegetränke — 4 x Brot bzw. Brötchen — Kuchen, Plätzchen, Aufstrich und mehr hergestellt.

Warum, so fragt man sich, sind die Hartzer bloß so dumm und stopfen sich -so die unausgesprochene Annahme von Faru Wikklesmann – sinnlos mit ungesunden Sachen voll. Weiß doch jeder, daß der BigMeck bei MeckDonalds nur einmal am Tag drin ist, während die Vollwertkartoffeln und das Grünzeug vom Radieschen tiereiweissfrei den ganzen tag reichen, wenn man nur langsam kaut. Auch Slow-food läßt sich hier – ein angenehmer Nebeneffekt- gleich noch üben.

Das Buch – kartoffelbasiert und fast unheimlich fleisch-und wurstfrei – kostet den Hartzer nur schlappe 12,45. Also nur knappe drei Tagesrationen. Auf die kann er sicher verzichten. Schließlich ist die besserwisserische Frau Willkesmann samt ihrem alternativ-grünen Zeigefinger das Ganze sicher voll-wert.

Auch ein Autor namens Uwe Glinka entpuppt sich als Hartz4-Folger. Unter dem hoffnungsfrohen Titel:  Das Sparkochbuch- Günstig und ausgewogen ernähren nach dem regelsatz Hartz4 hat er zusammen mit Kurt Meier  einfache Speisen aufgeschrieben, waren sie doch beide arbeitslos und wollten Gutes tun. Gutes geschah ihnen selbstredend, denn sie wurden durch Presse und TV durchgereicht und durften dort zum Besten geben , wie bequem es doch die ALG2 Leute mit 4,40 € so haben…. und Zeit zum einfachen Kochen bleibt ja, nach dem Abschicken der 671. Bewerbung, massenhaft übrig.

Auch der GU-Ratgeber „Einfach gut & supergünstig: Über 100 leckere und schnelle gerichte für 1 bis 2 Euro pro Person“ zielt auf die armen Leute. Er unterbietet dabei die vorliegenden Kunstwerke gleich noch mal und machts für noch weniger…. Der Innenminister ließ ja heute schon verlauten, daß er nach dem BFG-Urteil für eine Verkürzung der Hartz4-Sätze eintritt.  Für ihn müsste das Büchlein fast schon Pflichtlektüre sein.

Auch arm sein kann ein glückliches Leben bedeuten.  Schwein, Huhn und Kuh bleiben verschont, nur den Gurken und Radieschen geht es jetzt richtig an den Kragen.  Vollwertig und vollmundig haben die Autor(inn)en, bevor sie sich wieder den Bauch mit Besserem vollschlugen, einen Monat lang Hartz4 gespielt.

Und nun wissen sie, was es bedeutet, Nichts zu haben außer ….Nichts.

Sie sind nun Autoren und werden sicher beim nächsten Hearing zur Kürzung der Hartz4-Gelder als Kronzeugen eingeladen.

Rätselhafterweise scheinen die angesprochenen  Hartzerinnen und Hartzer relativ resistent gegen ihre Ratgeber zu sein. Aber sie sind ja auch spätestens seit Gerhard Schröder an Schmarotzer gewöhnt.

Man lasse mich mit einem kleinen Lied aus demMittelalter abschließen, daß mir dabei  gerade wieder in den Sinn kommt:

O sehr geehrter König,

weißt Du die schlimme Geschicht‘?

Am Montag aßen wir wenig,

am Dienstag aßen wir nicht.

Am Mittwoch mußten wir darben,

am Donnerstag litten wir Not.

Und ach am Freitag starben,

wir fast den Hungertod.

Drum lass am Samstag backen,

das Brot fein säuberlich.

Sonst werden am Sonntag packen,

und fressen wir, König DICH!

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