Fantomas


Schröder? Steinmeier?

Schröder? Steinmeier?

Seit Monaten plagt mich ein Traum… aber ist es nur ein böser Traum?

Zum ersten Mal kam mir die Vorstellung anlässlich eines kurzen Redeausschnitts im Deutschlandfunk von Steinmeiers Antrittsrede als Kanzlerkandidat. Ich konnte es kaum glaube, aber sprach da nicht bis in die kleinsten Nuancen der Schröder-Gerhard?  Dieses packende, zugreifende Basta-Basta-Basta- Gedöns?

Was wäre wenn der Kerl sich nur verstellen würde und erneut gegen Merkel anträte? Ein Wolf im Schafspelz?

Zugegeben – die gesammelte Langeweile, die Steinmeier während des Wahlkrampfs ausströmen ließ , spricht dagegen.

Andererseits – auch der Wolf bei Rotkäppchen… ein Meister der Verstellung.

Und was wenn die Schlaftablettentaktik aufgeht und die Leut´vor lauter Langeweile den Steinmeier massenweise – sozusagen in Lethargie vor der Wahlurne- wählten?

Und dann – am Sonntagabend tritt Steinmeier wie weiland Fantomas vor die Kameras und zieht sich die Maske runter. Und Schröder steht vor uns, breit grinsend, sagt zu Angela, sie solle ihm mal ne Flasche Bier holen und verkündet die neue Agenda 2020. Nölt und grinst und basta.

Comeback des Alten.

Nur ein böser Traum….die Agenda 2020 aber kommt. So oder so.

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…zu Risiken und Nebenwirkungen


…zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie nicht das Wahlprogramm aber fragen Sie ihren Dr. Guttenberg.

Die neuen Pillen, die kurz vor der Wahl in kleinen Dosierungen angekündigt und nach der Wahl in Megapackungen verabreicht werden, heißen „Verzichtpirin“ und „Liebgewonnescetamol„. Zusammen zu schlucken mit wässrigen „Steuersenkungtonsin“ ergibt das einen Mix, der zwar nicht bei Schweinegrippe oder Rinderwahn hilft, aber die armen Leute noch ärmer macht und dem oberen Drittel nicht weh tut.

Die neuen Pillen sind im Übrigen nur ein Update der alten Rezeptur. Sie wirken (Mehrwertsteuererhöhung etc) besonders stark bei denen, die eh schon nichts oder wenig in der Tasche haben.

Und der Dr.Seehofer spricht von Dosierungsenkungen und meint, es sei alles halb so schlimm. Genaueres weiß man nicht…

Eine ewig alte Rezeptur:  Weil der Haushalt durch die Abermilliarden, die in Banken und marode Unternehmen gesteckt wurden, unter der Zinslast ächzt, müssen Steuern erhöht und Sozialleistungen gesenkt werden.

Ewig alt ist auch, daß der Rüstungshaushalt weiterhin gepuscht, der Straßenbau weiterhin mit Höchstleistungen gedopt wird.  Schließlich sieht der Kriegsminister ja auch toll aus, wenn er im Panzerspähwagen in Kundus posiert, oder?

Forever Jung…

An die Essentials trauen sich die Doktoren Guttenberg und Steinbrück nicht ran. Die Chefarztbehandlung geniessen weiterhin Rüstung, Auto-und Energielobby, Banken und all die andern Wohlhabenden.

Die neuen alten bitteren Pillen schlucken die Angestellten, Arbeiter, Rentner und Hartzer.

Die Risiken und Nebenwirkungen tragen sie selbstverständlich auch.

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Unter Strom


Die Umwelt siegt – Dank der Autoindustrie.

Und das ganz ohne Aufwand – es musste nur das Auto erfunden werden, daß aus der Steckdose tankt. Erstmal tanken ein paar hundert Prototypen, dann ein paar tausend, schließlich etliche Millionen.

Und der Strom kommt, das weiß jedes Kind im After-Anti-AKW-Zeitalter, aus der Steckdose. Reinstecken-tanken-mobil sein.

Den Arabern mit ihrem Öl eine lange Nase drehen und die Steckdosenindustrie stärken. Oder dem Öl-Lunatic in Venezuela den Hahn zudrehen – ist doch was, oder?

Mich wundert es nur, daß da keiner fragt, wie der Strom in die Steckdose kommt. Mir kommen da so verschiedene Gedanken, warum wohl die Atomindustrie gerade wieder salonfähig werden will.

Denn hinter der Steckdose lauert ein immenser Energiebedarf, den die Autolobby da brauchen wird. Das decken die nicht mit Windrädern. Die brauchen mehr. Viel mehr.

Die stehen unter Strom.

Und uns bescherts – wenn wir nicht die richtigen Fragen jetzt stellen – nen Haufen neue Atomkraftwerke.Und viele Steckdosen….

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TV-Duell: Lange gegen Weile


Das Merkel gegen den Meierstein:

Ein Fernsehduell, spannend und entscheidend für die Wahl, war angekündigt. Und spannend daran war nur, wie langweilig auf einer Skala von 0-10 die beiden Kuscheltiere sich streicheln würden.

Die Skala reichte nicht aus: Es war auf jeden Fall unendlich einschläfernd.

Das Merkel ist ein Ding, das zufällig an die Macht gekommen ist und vor allem dadurch auffällt, daß es auch nach vier Jahren nicht so genau weiß, wieso es ins Bundeskanzleramt gestellt wurde. Es gleicht einer Papageienart (Graupapagei), dem ständig die gleichen Sätze per Tonband vorgesagt werden und das nur gefüttert wird, wenn es diese fehlerfrei wiederholen kann.

Der Meierstein wurde von Müntefering ins Wasser geworfen. Anders als normale Steine schlägt er weder große noch kleine Wellen, da er besonders flach ist, kann ihn Müntefering besonders gut über die Oberfläche hüpfen lassen, ganz so wie er will.

Das Merkel plappert, der Meierstein hüpft. Eigentlich könnte man lachen, weil aber dieser Sketch nun schon vier Jahre nahezu unverändert aufgeführt wird ( die beiden können halt nicht mehr) ist das ganze vor allem:

Totaly boring.

Zu Deutsch:  Totaaaal langweilig.

Bis denne

Bandit

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Winn-Enden?


Bereits direkt nach dem schrecklichen Amoklauf in Winnenden im März 2009 stellte sich jedem intelligent denkenden Menschen die Frage nach dem Warum. Antworten darauf gab es – wenn man das so noch mal durchdenkt – keine, denn der Blödsinn mit der Schuld der Egoshooter war ja bloß ein Ablenkungsmanöver, daß der Waffenlobby zumindest zugute kam.  Ich habe bereits damals vermutet, daß der Bursche, der offensichtlich bis zum Schluß nicht nur in seiner Gemeinde integriert war, sondern auch noch mit einer Lehrerin am Vortag Prüfungsfragen erörterte, wohl kaum von langer Hand einen Amoklauf geplant hat.

Vielmehr wäre die Frage, welche Wirkung Psychopharmaka, Antidepressiva oder ähnliches, zu dem totalen Blackout beigesteuert haben.  Da ich selbst vor langen Jahren mal in der Psychatrie gearbeitet habe, ist mir die verheerende Wirkung von Neuroleptika, die in hohen Dosen genommen und dann abgesetzt werden, durchaus eindrucksvoll in Erinnerung.

In dem ganzen Fall wurden weder die Waffenindustrie noch die pharmazeutische Industrie als mögliche Verursacher und Mitschuldige in Betracht gezogen – allenfalls am Rande hat man jetzt das Waffenrecht ein bißchen verschärft.

Den Vogel aber schießt die heutige Meldung darüber ab, daß der Amokläufer in seinem Zimmer (im Tresor) einen Abschiedsbrief hinterlassen habe. Was soll denn das nun?  Es ist doch wohl anzunehmen, daß die Ermittler bereits direkt nach dem Morden das Zimmer des Jungen auf den Kopf gestellt haben, schließlich wissen wir ja, daß er Killerspiele auf seinem PC hatte. Entweder haben also die Ermittler total versagt oder man will von interessierter Seite (Staat, Waffen-und Tablettenlobby) weiteren unangenehmen Fragen ein Ende bereiten und mit dem dann nachgeschobenen Brief einen Schlußpunkt setzen.

Man kann vor solchen Winn-Enden nur warnen – ein schonungsloses Offenlegen, was der Bursche so intus hatte und warum, entsprechende Konsequenzen ziehen und einigen Lobbyisten auf die Füsse treten ist der einzige richtige Weg, künftig mehr Sicherheit vor Amokläufern zu haben.

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