Hoffnung für Afrika: Die Macht des positiven Denkens


Hope for Africa: The power of positive thinking

Published on Friday, 08 October 2010
von Charlotte Sutherland , übersetzt von Hermanitou (Original hier)


Stellen Sie sich Afrika vor – von seiner besten Seite. Stellen Sie sich ein überwältigendes Potential vor, daß sich in einer gewaltigen Explosion entladen könnte.  Stellen Sie sich vor, was möglich wäre, wenn mehr Menschen, Afrikaner und Nichtafrikaner, an Afrika glauben würden.  Unzählige Menschen haben schon bezeugt, was die Macht des positiven Denkens und seines Erfolgs in ihrem Leben bewirkt hat. Auf dem Prinzip beruhend, daß positive Energie noch mehr positive Energie anzieht  – auch als „Gesetz der Anziehung“ bekannt -ruft dieses Blog jeden (also auch Sie!) dazu auf, von ganzem Herzen an Afrika zu glauben.

Eine Person macht schon einen Unterschied, aber falls Millionen es sich kurz-und langfristig zu eigen machen, Hoffnung und Glauben für Afrika zu hegen, könnte diese kombinierte Masse an positiver Energie helfen, dauerhaftes Wachstum und Fortschritt für den afrikanischen Kontinent herzustellen.

Fürwahr, negative Gefühle, Gedanken und Artikel über den Zustand von Afrika beschreiben den derzeitigen Zustand  einiger Dingen in ihrem derzeitigen Ausmaß. Und es ist auch wahr, daß dieser anhaltend negative Focus auf Dinge, die wir in Afrika nicht wollen, ganz einfach immer mehr davon produziert – Hungersnot, Gewalt, Korruption und so weiter…

Einige Leute nennen ihre negative Haltung „Realismus“ und sagen, daß wir nichts verbessern können, bevor wir die Probleme und Mängel kennen, die diese Probelematik verursachen. Sie ignorieren dabei ständig, daß ihr „Realismus“ tatsächlich Realität verursacht und so gefährlich ist wie eine „self-fulfilling-prophecy“ (Eine sich-selbst-erfüllende-Prophezeiung).

Tatsache ist, daß „Realismus“ für Afrika oft mit negativen Untertönen von Schuld durchdrungen ist: Laßt uns die Schuld den Kolonialisten, dem Imperialismus, der Apartheid, der Bestechung, dem Patriarchat, dem Kapitalismus, den Regierungen und den Landesverrätern an Afrikas Problemen geben. Das ist viel leichter als sich auf Lösungen zu konzentrieren, nicht wahr?

Da gibt es einen feinen Unterschied zwischen Realismus und Optimismus. Ich schlage nicht vor, daß wir die Herausforderungen des Kontinents vergessen – natürlich müssen wir diese anerkennen, analysieren und daran arbeiten. Die geistige Haltung jedoch, mit der wir handeln, ist die Macht unseres positiven Denkens.

Wie viele positive Artikel lesen Sie in Nachrichten über Afrika? Wie viele positive Gedanken haben Sie selbst über den afrikanischen Kontinent? Ist es einfacher zu akzeptieren, daß Afrika immer hinten liegt? Ist es eigentlich schwerer zu glauben, daß Afrika ein starker, lebendiger Kontinent ist mit einem großen Potential für Frieden und all den anderen Zutaten für ein generelles Glück? Wenn man positive Dinge  über Afrika liest und hört, ist man ermutigt, auch positiv über Afrika zu denken. Je mehr Optimismus wir kultivieren und unterstützen, desto mehr große Dinge werden in Afrikas Entwicklung geschehen.

Wir können die Probleme erkennen, aber diese als überwindbare Herausforderung auffassen, nicht als unbewegbare Berge! Manchmal ist dies schwer zu glauben – Bilder von Armut und Hungernot brechen mein Herz. Wie will Afrika jemals diese Dinge überwinden?

Wir müssen erkennen daß die Macht, etwas Besseres, etwas Wundervolles zu erschaffen,  jenseits aller Zweifel in uns selbst lebt.  Ermunterung ist positiv. Hoffnung ist positiv. Lösungen sind produktiv.

Anstatt Kampagnen gegen sexuelle Gewalt zu betreiben, sollte man Kampagnen starten, die sich auf Gleichberechtigung von Mann und Frau und auf glückliche Familien konzentrieren. Anstelle einer Forschung und eines Journalismus, der sich einzig und allein an Problemen orientiert, sollte man eine Regel einbauen, die positiven Lösungen bei den auf der Hand liegenden Fragen Rechnung trägt.

Zugegebenermaßen braucht Veränderung Zeit. Wenn Sie sich Afrika verpflichtet fühlen, brauchen Sie einen langen Atem und bringen Sie so viele Mitstreiter mit, wie Sie können. Jeder Schritt vorwärts zählt.

Und wenn Sie auch keine direkte Hilfe leisten oder eine Spende tätigen können, werden ihre positiven Gedanken helfen, mehr gute Dinge nach Afrika zu bringen. „Vorstellungskraft ist alles. Sie ist die Vorschau auf das, was das Leben für uns bereit hält“, sagte Albert Einstein. Wer glaubt an eine helle Zukunft für Afrika? Ich auf jeden Fall!

Charlotte Sutherland

Hope for Africa: The power of positive thinking

Über hermanitou

I believe in evolution of all creatures. All creatures are equal. Man is rational. Love is essential. War is evil. Religion can be a value for some men or women, but without political or moral power. Everyone is free but responsible. Slavery is a crime!
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