Cohn-Bendit: Preiswürdig?


Proteste gegen Cohn-BenditHier ein Gastbeitrag von Annette Jakob-Ostrowski anlässlich der Theodor-Heuss-Preisverleihung an Daniel Cohn-Bendit.

Kindesmissbrauch war auch in den 70er-Jahren inakzeptabel. – Fragt sich nur: Bei wem? Sollte es eine Studie geben, die den prozentualen Anteil der Frauen untersucht, die die Legalisierung von sexuellen Übergriffen auf kleine Mädchen öffentlich forderten, so dürfte dieser gegen Null tendieren.

Männer aber erlaubten sich, damals wie heute, damals jedoch mehr als heute, auf unerträglich unsensible Art und Weise, sexuelle Macht auszuüben und zur Schau zu stellen. Wir wissen heute, dass die öffentliche Forderung wie auch Darstellung von Sex mit Kindern nur die Spitze des Eisbergs an Unerträglichkeiten darstellte, die hinter verschlossenen Türen vollzogen wurden. Das Wort des Einen war lediglich der Überbau für die somit hoffähig gemachten Taten vieler Anderer. Dieser Wirkung seiner Worte und der damit verbundenen Verantwortung war sich Daniel Cohn-Bendit als Journalist sehr wohl bewusst, zumal als einer, der Sprache als politisches Instrument der Einflussnahme stets zu gebrauchen wusste.

Über Kindesmissbrauch zu reden, ja damit anzugeben, war in linken Kreisen schick. Jeder wollte so cool sein wie z.B. Charles Bukowski, der aus einem mir bis heute nicht nachvollziehbaren Grund als linker Underground-Schriftsteller rangierte und unter anderem in seinem Buch „Schlechte Verlierer“ sexuellen Missbrauch beschrieb.

Was das alles sollte? War das eine Gegenbewegung der Männer zur Frauenbewegung? Oder der Aufbruch aus dem Spießertum? Oder gar eine Verknüpfung von Beidem, die den Männern in einer frauenbewegten Zeit ihre Art von sexueller Befreiung brachte?

Die kleinen Mädchen erfuhren derweil ihr höchstes Glück, von älteren Herren in ihren besten Mannesjahren im zweifachen Sinn manipuliert zu werden.

Ein Hoch auf die sexuelle Selbstbestimmung – der Männer!!

 

Anhang:

Was genau stand im „Pflasterstrand“, dessen Chefraedakteur Daniel Cohn-Bendit war? Da schrieb einer der Herren:

Letztes Jahr hat mich ein 6jähriges Genossenmädchen verführt. Es war eines der schönsten und sprachlosesten Erlebnisse, die ich je hatte. Vielleicht war es so schön, weil es so sprachlos war. Es war das einzige Mal, wo es mir nicht zu früh kam. Aber das war nicht wichtig in dem Moment, und es ist auch jetzt nicht wichtig, ein Traktat über das Für und Wider von Päderastie zu schreiben…

Und in Cohn-Bendits Autobiographie ist zu lesen:

…Mein Flirt mit den Kinder nahm bald erotische Züge an …Manchmal kam es vor, daß die kleinen Kinder mir die Hose aufgeknöpft haben, und angefangen haben, mich zu streicheln. Wenn die Kinder darauf bestanden, hab ich sie auch gestreichelt… Das Problem mit den Liberalen war: Sie erkannten die Sexualität der Kinder nur an, während ich versuchte sie zu entwickeln!

Über hermanitou

I believe in evolution of all creatures. All creatures are equal. Man is rational. Love is essential. War is evil. Religion can be a value for some men or women, but without political or moral power. Everyone is free but responsible. Slavery is a crime!
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Eine Antwort zu Cohn-Bendit: Preiswürdig?

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

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