Geht’s noch?


Die Geiz-ist-geil Partei FDP rudert im Kreis und will den Steuerrabatt für Hoteliers  wieder abschaffen. Frau Merkel ist dagegen.

Sinken die Umfragewerte, wirft man seine Überzeugungen, sofern welche vorhanden sind, gerne über Bord und nennt sie – wie der FDP-Generalsekretär Lindner-  „einen Fehler“.

Die fehlerhafte Überzeugung ist in diesem Fall das Steuergeschenk an die Hoteliers, die in den Genuß eines FDP-Klientel-Rabattsystems kamen.

Begründet wurde der Rabatt bekanntlicherweise mit dem Hinweis, daß die armen Gastronomen sonst europaweit nicht konkurrenzfähig seien. Erübrigt sich zu sagen, daß die Profiteure den gesunkenen Mehrwertsteuersatz nicht an ihre Kunden weitergaben….

Hat irgendwer eigentlich im Ernst noch Lust, dieser Lachnummer beizuwohnen?

  • Das Guidomobil lässt grüßen, das Projekt 18 auch. Was in diesem Fall bedeutet, daß die FDP verzweifelt versucht, das Volljährigkeitsalter zu erreichen.

Stattdessen gibt sie weiter den Möllemann und befindet sich im freien Fall. Bleibt zu hoffen, daß der Aufprall unter der 5% Marke stattfindet und die Reichen wieder alleine von der CDU/CSU vertreten werden.

Spaßig finde ich davon nichts. Charakterlos ja.

Wie sang schon Hannes Wader in seiner Hymne auf die FDP?

„Heute hier, morgen dort, bin kaum da muß ich fort….“

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Der heroische Kampf von BP gegen das Bohrloch…


Hier die überzeugende BP-Ölbekämpfungsstrategie, die jenseits vom Fußball doch auch ganz anschaulich und unterhaltsam ist. Viel Spaß beim Schauen!


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Alles seltsam oder: Wie ich vielleicht noch lerne, die Bombe zu lieben


Die Ölpfütze, die mal der Golf von Mexico war, treibt weiter und wächst von Tag zu Tag. Keine Lösung in Sicht? Dabei geht unter, daß eine Atombombe eine reale Chance wäre, das Loch zu stopfen. Bereits in der zweiten Maiwoche hat Obama daher ein Team aus fünf Wissenschaftlern zur Katastrophenstelle entsandt.

Wie der Daily telegraph am 14. Mai berichtete, ist auch der 82-jährige Richard Garwin mit von der Partie, der die erste Wasserstoffbombe mit erfunden hat.

Auch russische Wissenschaftler empfehlen, durch eine nukleare Explosion das Bohrloch durch die darauf folgenden Erderdschütterungen zu schließen.  In der Sowjetunion wurde dies bei Gas-und Ölkatastrophen bereits fünfmal erfogreich umgesetzt.

Allerdings fehlt es – wen wunderts – auch nicht an kritischen Stimmen: Viele Umweltschützer und Experten halten das für zu riskant und verweisen darauf, daß eine nukleare Zündung noch nie in dieser Tiefe stattgefunden hat. Die russischen erfolge liegen bereits Jahre zurück und wurden auf anderem geologischen Terrain durchgeführt. Sollten tatsächlich z.B. Methanhydrate austreten, so könnte den Atombombern die ganze Sache um die Ohren fliegen…

Eine Atombombe ist nicht nur aufgrund ihrer Radioaktivität gefährlich, sondern könnte das am Meeresboden gespeicherte Methaneis mit entzünden und das Weltklima dramatisch verändern.

  • Die Frage allerdings bleibt, warum BP dermaßen allein dort herumstrolchen darf. Die US-Regierung hat offensichtlich außer den präsidialen Schimpfkanonaden gegen den Konzern wenig in der Hand, um selbst aktiv zu werden.

Klar ist, daß handfeste Interessen der Ölkonzerne einer atomaren Lösung entgegenstehen: Bei einer atomaren Explosion würden eine ganze Reihe von weiteren Bohrlöchern verstopft und der ehemalige Golf von Mexico auf längere Zeit als Gewinnanlage unbrauchbar.

Viele der Machenschaften von BP sind zwar publiziert, aber nicht wirklich bekannt: So verkauft sich BP das Lösungsmittel, das derzeit in der Pfütze von Mexico eingesetzt wird, selbst und schiebt das Geld von einer in die andere Tasche.

Die Umweltschützerin und Rechtsanwätin Monique Harden berichtet, daß BP „die Golfregion wie ein Gefängnsiwärter führt“.  Journalisten wurden von Stränden weggejagt und mit Arrest bedroht (associated press)

Auch wird BP-Arbeitern, die Atemschutzmasken tragen wollen, mit sofortiger Entlassung gedroht.

Leute, das waren noch Zeiten, als Les Humpreys über den Golf sang:

Well we hired our funds
Saw the pretty girls a comin‘.
There wasn’t quite as many as there was a while ago
We hired some more and then we started runnin‘
All down the Missisippi to the Gulf of Mexico…

Einige weiter links hier zum Thema:

www.unzensiert.zeitgeist-online.de/2010/06/19/atombombe-gegen-olpest/
www.washingtonsblog.com/2010/06/bp-admits-that-if-it-tries-to-cap-leak.html
www.washingtonsblog.com/2010/06/bp-tells-cleanup-workers-theyll-be.html

wunderhaft.blogspot.com/2010/06/bp-droht-helfern-fur-das-tragen-von.html

www.contracoma.com/atombombe-einzige-alternative-gegen-olpest/

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Go, Ghana, go!


Es besteht eine realistische Chance, das Tröten von Wuwuzeelas und das bierselige Gegröle in meiner Nachbarschaft früher zu beenden, als sich das die meisten der zig-Millionen Bundestrainer wünschen: Ghana, beat them today!

Längst wird ja über den Sport und Fußball im Besonderen viel mehr als ein Ball-und Mannschaftsspiel definiert: Erfolg und Mißerfolg bedeuten auch, wie gut das jeweilige Land in der Welt dasteht, welchen Stellenwert es hat und ob es durchsetzungsfähig ist.

Schnöde Politik also.

Das erklärt auch das unerträgliche schwarz-rot-senf-Geschminke, das derzeit angesagt ist.

Ich hatte zum Besispiel schon immer meine Probleme mit Kindern, denen auf Demos ein AKW-Nee Schild an den Buggy gepinnt wurde. Heutzutage werden die Kurzen mit Deutschland-Fähnlein behängt und lernen frühzeitig, daß Nationalismus und die damit verbundene elterliche Dummheit ganz toll sind. Auch eine Form von Mißbrauch, die bisher offensichtlich niemand stört.

Und der schwarz-rot-senf BH mitsamt Slip scheint die Jungs und Mädels auch nicht abzuturnen. Wobei da ja erst vernünftige Aussagen in 9-10 Monaten gemacht werden können, wenn die Geburtenrate steigt oder fällt.

Anyway: Je früher der Toitschlandspuk zu Ende ist, desto wohler werde ich mich fühlen.

In diesem Sinne: Ich drück mal den Afrikanern die Daumen, wohlwissend, daß der gleiche Spuk bei denen auch stattfindet.

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WM in Somalia: Sport ist Mord


Sport ist Mord – das trifft auf die islamistischen Fundamentalisten zu, die derzeit in Somalia für Unrecht und Unordnung sorgen. Die dortigen Machthaber haben sich dem Islam und dem Heiligen Krieg verschrieben und gehen zum Lachen nicht mal nicht in den Keller, sondern betrachten Freude am Leben als Todsünde.

Es passierte am Samstag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Gerade läuft das Spiel Nigeria– Argentinien. In einem Privathaus haben sich Menschen versammelt, um den Match am Fernsehen zu verfolgen.

Doch dieses unschuldige Freizeitvergnügen passt den Islamisten der Hisbul-Islam-Gruppe nicht, wie der «Sydney Morning Herald» berichtet. Sie stürmen das Haus und erschiessen zwei Menschen, zehn weitere verschleppen sie.

Das ist noch nicht alles. Einen Tag später, beim Match Deutschland– Australien, schlagen sie wieder zu und nehmen 30 Personen fest.

Scheik Mohamed Abdi Aros, Sprecher der Radikalislamisten, erklärte: «Wir warnen die Jugend Somalias davor, diese WM-Spiele zu schauen. Das ist Zeit- und Geldverschwendung. Es ist nutzlos, verrückten Männern zuzuschauen, wie sie herumspringen.» Stattdessen sollten sich junge Männer um den heiligen Krieg kümmern. (snx)

Quelle: Blick (Schweiz)

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