Innerer Reichsparteitag


Jetzt jubilieren  sie wieder. Jetzt fähneln sie wieder und tröten. Männergesänge erfüllen die Republik, nur mühsam versteckt werden Ärme gestreckt und „Sieg“ gegrölt. Dazu passt der „innere Reichsparteitag“ von Katrin Müller-Hohenstein wie die Faust aufs Auge.

Worthülsen werden mantra-artig wiederholt. Die letzte WM war nicht etwa eine WM, sondern ein Sommermärchen. Bis auf wenige Dissidenten wird diese Staats-und Medienmeinung vom Volk gefressen und in unzähligen Schilderungen wiedergekäut.

Und wir sind das Sommermärchen wie auch Lena wie auch Papst wie auch Fußball. Nur Köhler wollen wir nicht mehr sein. Und als solche dürfen wir uns wieder „unverkrampft“ ( die nächste Mantra-Worthülse) freuen. Und dabei unverhohlen Fläggchen schwenken und Fahnen hissen.

Um Fußball und um Sport gehts da nicht. Es geht um das deutsche Herrenmenschentum, das wieder, temporär und staatlich sanktioniert, losgelassen wird. Mitsamt der ersten Strophe der Nationalhymne. Die mit dem „über alles in der Welt“.

Denn die Anderen, das sind die „Scheiß- Afrikaner, -Engländer,-Aussies und überhaupt uns  toitschen Fußballgöttern unterlegen.

Eine „parodistische Beziehung auf die bombastischen Reichsparteitage der Nationalsozialisten in den dreißiger Jahren“ soll das gewesen sein, was Katrin Müller-Hohenstein da von sich gab?

Nein, das war es nicht. Auch keine „sprachliche Entgleisung“, sondern das perfekte Puzzelstück in den hier wieder herrschenden Nationalismus-Hype.

In meinem Kopf haben solche Assosiationen keinen Platz.

Aber in dem fruchtbaren braunen Schoß, aus dem heute wieder mittels dem Medium Fußball die Männergesänge und die Nationalen Gesten auferstehen, da kommt die ganze Vergangenheit, die nie aufgearbeitet und bewältigt wurde, genauso hoch wie die unschuldige Frage, ob nicht endlich Schluß mit der lästigen Vergangenheitsbewältigung sein kann und „wir Toitschen uns wieder unverkrampft an Toitschland freuen dürfen“.

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Abgemagert und ausgehungert: Das deutsche Sparschwein


Eltern übergewichtige Kinder aus dem sozialen Prekariat sollen die Hartz4 Sätze gekürzt werden, forderte neulich der Präsident des deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus. Ungesunde Ernährung sei „im Extremfall schon der Einstieg in Kindesmisshandlung”.

In der Bild-Zeitung tönt der Oberlehrer weiter: „Wenn Mitteilungen an die Eltern übergewichtiger Kinder in den Wind geschlagen werden, muss das Jugendamt informiert und in letzter Instanz Kindergeld oder Hartz IV gekürzt werden.”

Das ist die Sparschwein-Debatte auf höchstem Niveau:

  • Das deutsche Sparschwein ist idealerweise nicht fett, hängebäuchig und übergewichtig, sondern heißt Willi oder Wilma und ist möglichst bis auf die Knochen abgemagert. So wie das Konto seiner Hartz4-Eltern.

Während das mit dem Aushungern der Eltern ja schon prima klappt, diese schon ihr letztes Hemd hergeben mußten und auf dem letzten Zahnfleisch daherkommen (rein finanziell auf jeden Fall)  müssen Willi und Wilma noch dazu gebracht werden, von der fetten Pizza nur noch den Rand zu essen und ihren Rand zu halten.

Der Einwand des Kinderarztes Dr.Renz, „mit weniger Geld in der Tasche würden die Kinder auch nicht dünner, ist aktuell auch schon widerlegt: Schaut man nach Afrika, dann sieht man, daß arme Kinder durchaus kein Gramm Fett am Körper haben.

Was bleibt, ist der interessante Schluß, daß ungesunde Ernährung der Einstieg in Kindesmisshandlung ist.

  • Wir können daraus schließen, daß jede Menge Politiker als Kinder misshandelt wurden:

Das erklärt doch vieles, oder?

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Vom Papa Staat und jungen Frauen ohne Zukunft


Es gibt einen immer währenden Reflex, wenn die Arbeitslosigkeit hoch ist und Statistiken geschönt werden müssen:  Natürliches Stillen der Babies wird ebenso propagiert wie auch die Parole, daß Frauen zu Hause bleiben sollen. Heutzutage sagt das natürlich niemand mehr, denn die offizielle Ideologie, die vor allem von Frauen aus der upper-class erkämpft wurde, singt das hohe Lied von Vereinbarkeit des Berufs mit der Kindererziehung und vom gleichberechtigten Leben von Mann und Frau.

Tatsächlich muss man die lower-class betrachten, das Prekariat, die Unterschicht oder wie auch immer das heutzutage bezeichnet wird: Die jungen Frauen, die nicht das Glück haben, mittels Mittel der Eltern einen akademischen Weg einzuschlagen und sich selbst zu verwirklichen.

Und da gibt es ein nahezu perfekt perfides System, diese Frauen in Abhängigkeit zu halten und ihnen keine Chance zu geben , „etwas“ zu werden.  Sie sind natürlich schon etwas:

Zum Beispiel Sabine (ich nenne sie halt mal so). Sabine ist 23 Jahre alt, hat von klein auf ein großes deutsches Mundwerk (also sind keine Migrantenschwierigkeiten vorhanden) und landet (was durchaus für Jungs und Mädchen gilt) „nur“ auf der Hauptschule. Viele Grundschullehrerinnen können es nämlich gar nicht leiden, wenn die Kinder nicht „lieb“ sind. Dazu sollte auch mal geforscht werden…

Besagte Sabine ist eloquent und intelligent, allerdings ändert sich  ihr Leben, als sie in ihrem letzten Schuljahr schwanger wird und eben gerade so noch einen Abschluß mit Schnitt 3-minus machen kann.

Sie bekommt zwei Kinder, dann hat sie den Mut, sich von ihrem gewalttätigen Mann zu trennen und ist alleinerziehend.

Der Kerl selbst hat mittlerweile noch mehr Kinder mit weiteren Frauen und weigert sich, Unterhalt zu zahlen.  Das zuständige Sozialamt schafft es (vielleicht aus Personalknappheit oder aus fehlendem Engagement oder beidem) nicht, den Vater zum Zahlen zu zwingen. Die Gesellschaft Deutschland duldet Zig-Tausende solcher Väter, deren Verantwortlickeit gerade mal bis zum Zeugungsakt dauert und keinen Tag weiter.

Sabine „verliert“ wertvolle Jahre in den ersten Lebensjahren der Kinder, bis diese dann in eine Halbtages-Kita gehen.  Ganztagsplätze in besagter Kommune sind immer noch Luxus und knapp.

Die Kommune hat sich im Übrigen verzockt und viele Millionen bei Cross-Border-Leasing verloren, so wie deutschlandweit jede Menge nötiger Gelder (auch) für die Kindesbetreuung von den Stadtkämmerern durch CBL verpokert und verspielt wurden… aber das ist eine andere Baustelle.

Sabine wird nun, ohne Ausbildung, von einem sogenannten Praktikum zum Nächsten gezwungen. Das macht den  fleißigen Mitarbeitern der Agentur für Arbeit derzeit richtig Spaß, immer neue Warteschleifen zu erfinden.

Sie erhält 1,50€ pro Stunde und darf üppige 60.-€ im Monat behalten.

Da ihre Kinder öfter mal krank sind ( was sicher nichts, aber auch gar nichts damit zu tun hat, daß Sabine sich in der Regel keine  guten Lebensmittel leisten kann, sondern vor allem solche mit viel Fett und Zucker) verliert sie öfter den Praktikumsplatz.

In den meisten dieser Praktikumsplätze werden – nur so nebenbei bemerkt – die jungen Mütter nicht gerade mit Respekt behandelt,  es finden eher verächtliche Dialoge statt…

Nun will die junge Mutter die mittlere Reife nachholen. Selbst im tiefen Süden der deutschen Republik wird die Bildung hochgehalten und die Durchlässigkeit des Schulsystems propagiert.

Allerdings: An allen Schulen, an denen sich Sabine bewirbt, erhält sie das große Kopfschütteln. Der einen Schule ist sie mit 23 Jahren zu alt, die anderen Schulen nehmen sie nicht mit einem Schnitt von 3 komma irgendwas….

Bleibt ja noch die Abendschule. Nur: Wohin mit den beiden Kleinen? Ist wohl auch nichts.

Und so fällt Sabine, 23 Jahre, einfach aus dem System, das Chancengleichheit verspricht und Aussichtslosigkeit bereithält, heraus. Und zwar nachhaltig und dauerhaft.

Erübrigt sich zu erwähnen, daß Sabine auch Tatjana, Karin oder Stefanie heißen könnte und daß es sie zu Hunderttausenden unter uns gibt.

So ist das mit der Bildung, mit dem Kinderland Deutschland,  und mit der Gleichberechtigung. Und mit der sparsamen Bundesregierung.

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Hartz4: Ratlose Ratgeber?


Googelt man Hartz4-Ratgeber, so landet man immerhin 42.000 Treffer.  Alle versprechen Rat zur Tat, aber: Wie wertvoll sind derlei Ratgeber, die es in einer Preispanne zwischen 5 und 20 € gibt, tatsächlich? Deshalb hier ein kleiner Streifzug und Feedbacks von Lesern, gefunden bei amazon:

Unter dem Titel „Viel Wind um nichts“ urteilt ein Hartz4 Empfänger über „Besser leben mit Hartz4: Tipps zum Sparen“ (7,99 €) von Wilfried Fesselmann:

„…Ich war von diesem Buch enttäuscht, weil es kein Ratgeber oder Begleiter ist, sondern völliger Quatsch. Es werden keine Hilfen im Bezug auf Anträge oder ähnliches gegeben, sondern Rechnungen aufgemacht, die völlig unrealistisch sind, weil dort mit Geldern gerechnet wird, die nicht einplanbar sind (Pfandgeld). Meiner Meinung nach, kann man sparen, wenn man sich dieses Buch nicht kauft…“

Oder über das Hartz4-Kochbuch: (ca. 10 €)von Sigrid Ormeloh und Nicole Schlier:

„…Erwerbslose, Umschulungs-Akrobaten, Dauer-Praktikanten und Frührentner werden in eine ach so humorvolle Satzschleife gepackt, Marke take-it-easy. Es fehlt auch nicht an einer wirklich netten Belehrung: „Wer viel Zeit, aber kein Geld hat, kann manche Zutaten auch auf Feld und Wiese sammeln. Die gute alte Rauke, oder Rucola, wächst selbst auf Grünflächen vor Arbeitsämtern.“ Perfekt. Wenn die beiden Autorinnen zwischen den Hundehaufen und Zigarettenkippen auf besagter Grünfläche fündig geworden sind, erbitte ich einen raschen Hinweis.“

„…Für den angebotenen Preis ist dieses Ringbuch eine Frechheit. Bestenfalls Flohmarktcharakter als 1€ Ware. Unappetitliche Bebilderung, nicht aussagekräftige Rezepte….“

Über den  Ratgeber: Hartz IV- der helle Wahnsinn (9,90 €)von Bernd Klumpp wird folgendermaßen geurteilt:

„…Der Autor schreib eher seine persönlichen Probleme nieder als einen konkreten Hilfeanspruch für Betroffene erstellt zu haben. Unserer Meinung nach ist dieses Buch den Namen „Buch“ und den „Titel“ – geschweige denn den Preis „nicht wert“!…“

Und auch das vielversprechende Werk „Besser leben mit der Hartz4-Falle“ ( 7,95 €) von Dieter Kerschamp erhält nicht gerade Bestnoten, obwohl es“ Tipps zum Weiterleben ohne Niveauverlust“ verspricht. Und „engagiert-provokant wertvolle Hilfe und Hinweise auf Schlupflöcher für die Hartz IV-Empfänger“ liefern soll.

So wird  z.B. kommentiert:

„Der Autor hat kein Fachwissen und schreibt eindeutig an der Thematik vorbei.
Wer sich von diesem „Handbuch“ echte Hilfe in einer sozialen Notlage erhofft, der wird leider komplett enttäuscht. In einem hat der Verfasser jedoch recht. Es ist ein Handbuch für Kämpfer, denn sich bis zum Ende durch die tollen Tipps von Herrn Kerschkamp zu wühlen, das zeugt von Leidensfähigkeit und Durchaltevermögen sowie erstaunlichem Kampfgeist!“

Oder:

„…. [es] entstand in mir der Eindruck das der Autor davon ausgeht, die Leser dieses Buches sind Arbeitslose, die nicht arbeiten wollen und versuchen sich auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern. Auch etwas kriminelle Energie scheint er bei seinen Lesern vorrauszusetzen.
Einen gemeinnützigen Verein zu gründen oder eine GbR, um einige Euros mehr in der Tasche zu haben, kommt wohl nur für die wenigsten Arbeitslosen in Frage. Auch seine Lebengefährtin inkl. der gemeinsamen Kinder als Untermieter zu deklarieren um einige qm mehr Wohnraum rauszuschinden scheint mir für einen „normalen“ Arbeitssuchenden nicht in Frage zu kommen…“

Und:

„…Für mich ist das Büchlein eine Enttäuschung und jeder 345 € Empfänger sollte die 7,95 € lieber in Essen und Trinken anlegen….“

Besser weg kommen durchweg die Ratgeber von Peter Hogarth, der einige Bücher zum Thema verfasst hat. Über „Hartz IV, Ratgeber 2007, Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Ihre Rechte! (ca. 5 €) heißt es:

„…ein Rundumwerk. Er warnt vor Fehlern bei der Antragstellung und ist leicht verständlich geschrieben. Lohnt sich!“

Oder:

„…Die Ratgeber von Hogarth gehören zu den Besten. Druckfrisch habe ich das Buch gelesen und mit anderen verglichen. Als Berater von Beziehern des Arbeitslosengeld II kann ich nur feststellen, dass die Fülle an Tipps und Tricks, Information und Verständlichkeit seinesgleichen sucht. Eine echte Hilfe für alle…“

Auch der Ratgeber:WISO: Hartz IV- Arbeitslosengeld II (15,90 €)von Wolfgang Jüngst und Matthias Nick erhält fast durchweg gute Noten:

„…Die ZDF-WISO-Redaktion versteht es in diesem Werk vortrefflich, das Amtsschimmeldeutsch deutscher Bürokraten und Gesetzesgebung verständlich und anschaulich zu übersetzen. Darüber hinaus lässt sich das Buch prima als Checkliste für Betroffene nutzen, denn man kann sich an den Unterpunkten „Antrag stellen“, „Besitz retten“, Wohnung behalten“, „Altersversorgung sichern“ und „Arbeit finden“ beinahe chronologisch entlanghangeln. Für Betroffene und deren Helfer eine unverzichtbare Lektüre und unbedingtes Nachschlagewerk!“

Fazit:

Eigentlich alle Bücher haben einen verträglichen Preis und sind auch für Betroffene erschwinglich. Es lohnt sich aber, vor dem Kauf einen sehr kritischen Blick auf den Inhalt zu werfen. Einige Autoren kommen sehr arrogant und mit Vorurteilen daher, während andere seriös recherchiert eine echte Hilfe sein können.

  • Der Gang in eine Beratungsstelle und die individuell zugeschnittene persönliche Beratung ist aber immer noch der bessere Weg.
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Jugendliche: Kein Führerschein für Hartz-Vierer


Das Verarmungs-und Ausraubprogramm Hartz4 bringt weiterhin immer noch üblere Machenschaften hervor: So darf ein Jugendlicher, der in der elften Klasse ist und aufs Abitur lernt, keinen Führerschein machen, den er von einem Nebenjob in einem Baumarkt finanzieren wollte.

So berichtet die Südwestpresse:

Weil seine alleinerziehende Mutter Hartz IV bezieht und ihn finanziell bei seinen Plänen nicht unterstützen kann, hat sich der 17-Jährige einen Nebenjob gesucht. Er klapperte Firmen ab, bis er in einem Baumarkt fündig wurde. 57 Stunden pro Monat sollte er im Lager aushelfen und Regale auffüllen, für 400 Euro. „Ich wollte auf den Führerschein sparen und was fürs Studium beiseite legen“, erzählt er.

Die Freude über den Nebenjob währte nur kurz. Genau einen Monat lang. Durch Zufall erfuhr Lukas M. (Name geändert), dass er höchstens 160 Euro pro Monat verdienen darf – alles, was darüber liegt, wird seiner Mutter von Hartz IV abgezogen. Die Regelung ist eindeutig, erklärt Daniela Ackermann von der Agentur für Arbeit Ulm. Mutter und Sohn leben in einer Bedarfsgemeinschaft. Die Mutter erhält als Regelleistung pauschal 359 Euro für ihren Lebensunterhalt und 287 Euro für ihren 17-jährigen Sohn. Jedes Einkommen, das über bestimmten Freibeträgen liegt, wird aufs Arbeitslosengeld II angerechnet; in Lukas Fall wären eben die 160 Euro frei.

Der Schüler ist enttäuscht, „der Schock war groß“, sagt er. Aus dem Führerschein wird nun nichts. Von seiner Mutter erhält er nur 25 Euro Taschengeld im Monat, da ist nicht einmal Weggehen mit Freunden drin. Und während die mit dem Geld ihrer Eltern Fahrstunden buchen, kann Lukas nur zuschauen, obwohl er für seinen Führerschein arbeiten und ihn selbst bezahlen wollte. Ein Ansporn zum Leistungbringen sei das nicht, meint er….

Naiv ist, wer glaubt, dabei handele es sich um einen Einzelfall, Hartz4 sei ja schließlich dafür da, die Chancengleichheit zu erhöhen. Das Gegenteil ist der Fall:

Furchtbare Bürokraten ( in diesem Fall in der Arbeitsagentur) sind willfährige Vollstrecker einer Logik, die nichts anderes im Sinn hat, als Kinder und Familien, die unschuldig in der Arbeitslosenfalle stecken, weiterhin dort zu lassen und ihnen möglichst jede Hoffnung auf ein besseres Leben zu nehmen.

Es bestärkt mich in meiner unversöhnlichen Haltung gegenüber jedem Christ-Frei- und Spezialdemokraten, die nach wie vor zu Hartz4 stehen und lediglich „Nachbesserungen“ vornehmen wollen.

Nehme ich dann noch den Vorschlag von Frau von der Leyen hinzu, einen Arbeitsdienst für Hartz4-Bezieher einführen zu wollen, so wird es Zeit, Widerstand flächendeckend zu organisieren und nur die Partei(en) zu wählen, die diese systematische Verarmung ablehnen.

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