Michael Schumacher und die SPD


Neulich in Barcelona: Schumi erzielt sein bestes Come-back Ergebnis und zeitgleich schneidet die SPD in En-er-we ganz gut ab. Die Parallelen dabei sind offensichtlich: Sowohl Schumi wie auch die SPD sitzen in alten Karren und profitieren von den Fahrfehlern der Anderen.

Der Unterschied: Schumi analysiert schonungslos und ist sich bewußt, daß sein Auto nicht konkurrenzfähig ist, er hat nur Glück gehabt. Deshalb arbeitet er und sein Team fieberhaft daran, die alte Blechkiste weiterzuentwickeln, um irgendwann aus eigener Kraft gewinnen zu können.

Bei der SPD ist das anders – zwar kann man sich sicher freuen, daß wieder mal das Allerschlimmste verhindert wurde, aber tragischerweise wird der relative Erfolg der Sozis die Reformfreude und die inhaltliche Erneuerung der SPD eher zu Stoppen bringen, denn warum sollte man Hartz4, der Rente mit 67 oder dem Kriege führen in Afghanistan und anderso abschwören, wenn der Erfolg auch mit dem Weiter-so-schrödern kommt?

Und das macht den Unterschied zwischen Siegertypen wie Schumi und den alteingefahrenen Genoss(inn)en aus: Hier wird dynamisch weiterentwickelt, während die SPD nach wie vor inhaltlich auf der Stelle triit und allenfalls ein paar kosmetische Aufbrezeleien angebracht hat.

Wer also von rot-rot-grün träumt und der Verwirklichung linker Inhalte durch linke (vorhandene) Mehrheiten, setzt immer voraus, daß die SPD eine linke Partei ist und dies auch will.

Und das ist, so glaube ich, ein schwerer Denkfehler.

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Mut zu Rot-Grün!


Die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten in der SPD (kein Witz, gibt es mittlerweile wirklich) hat einen Appell veröffentlicht, den man online unterstützen kann und den ich als alter Sozi selbstverständlich sofort unterzeichnet habe.

Er ist zu finden unter:

http://www.ag-sozialdemokraten.de/content/keine-grosse-koalition-nrw

Hier der Text:

Mehr Sozialdemokratie wagen – Mut zu Rot-Grün!

Der schwierige Prozess der Re-Sozialdemokratisierung nach dem Wahldebakel vom September hat gerade erst begonnen. Noch immer gibt es Skepsis gegenüber der SPD bei all denjenigen, die uns in den vergangen Jahren den Rücken gekehrt haben, noch immer fehlt es der Partei an Mut, die eigenen Fehler der Vergangenheit zu benennen und ehrlich zu korrigieren. Wenn es ernst gemeint ist mit der Forderung „Ein weiter so darf es nicht geben“, dann darf es auch keine Neuauflage der Großen Koalition als Juniorpartner in NRW geben! Eine erneute Verleugnung der eigenen Werte und Programmatik würde zu dramatischen Verlusten nicht nur an Wählerstimmen, sondern auch an Mitgliedern führen.
Wir appellieren an Hannelore Kraft als die von den Wählern gewollte künftige Ministerpräsidentin und den Vorstand der SPD in NRW, sich vom Wählauftrag leiten zu lassen und mutig die angestrebte Rot-Grüne Koalition zu verwirklichen. Nutzt Eure Möglichkeiten, einen politischen Neubeginn in Nordrhein-Westfalen zu gestalten, auf den die Menschen und die Mitglieder der SPD in Deutschland hoffen. Ihr könnt ein Beispiel für mehr Solidarität, mehr Gerechtigkeit und mehr Bürgerrechte geben. Dies geht nur mit Hannelore Kraft und einer rot-grünen Koalition, deren Ziele eine Mehrheit der Wähler will. Habt den Mut, Euch dafür die notwendige Unterstützung im Landtag zu sichern! Habt auch den Mut, allen Kampagnen zum Trotz eine Große Koalition mit der CDU kategorisch abzulehnen. Sozialdemokratische Politik lässt sich nicht mit den abgewählten Vertretern einer konservativ-reaktionären und arbeitnehmerfeindlichen Politik verwirklichen. Die SPD darf auch nicht mit einer Partei zusammen regieren, die weiterhin den neoliberalen Umbau der Gesellschaft und den Ausverkauf des Staates betreibt.
Habt Mut zu Rot-Grün, wagt mehr Sozialdemokratie! Die große Mehrheit der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten und unserer Anhängerinnen und Anhänger steht hinter Euch!

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Illusions – Life: only a fake?


Die Sache mit den Träumen, mit Sein und Schein.
Irgendwas wirst Du mal, dann kommst Du ganz groß raus….
Oder Du landest unsanft.

Wer kennt das nicht. Das Leben – Ein Fake?

So solls sein:                                                 So ist es wirklich:

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Mein Gott Walter: Weggetreten, Mixa!


Der Stellvertreter Gottes hat nun einen Blitz aus dem Vatikan geschleudert und den Augsburger Stellvertreter des Stellvertreters von Gott auf Erden getroffen: Walter Mixa, bekennender Kinderschläger und des Mißbrauchs minderjähriger Jungen verdächtig, muß nun ins Kloster oder in den Knast oder in den Klosterknast.

Es war nicht anders zu erwarten:
Angesichts zehntausender minderjähriger Opfer priesterlicher Gewalt weltweit war es nur eine Frage der Zeit, bis es den ersten Bischof erwischt hat.

Schließlich kommt die Deckelung und Verschleierung der Missetaten des weltumspannenden Klerus nicht von ungefähr: Da deckte jeder jeden und jederzeit, jedermann und an jedem Ort.
Profitiert haben natürlich auch jene, die sich vom einfachen Gemeindepfäfflein oder vom gemeinen Mönch hochgebückt und hochgeschleimt und hochgedienert haben.
Moral und Glauben – das hatten die katholischen Hirten noch nie, weder im Altertum noch im Mittelalter noch in heutigen Diktaturen, Faschistenstaaten und westlichen Denokratien. Wo sie es durften und wo man es zuließ, da waren sie immer ein unheiliger Staat im Staate, immer bemüht, zum Wohle des Vatikans wie auch zum Wohlergehen  ihrer eigenen Fettwänste Reichtum und Eigentum anzuhäufen und die gläubigen Lämmer und Schäflein auszunehmen:
Einerseits seelisch mit dem Vorgaukeln von Himmel und Hölle, materiell mit der Dauermobilmachung der Spendenbereitschaft gutgläubiger Christen, und leiblich mit zehntausenden Jungen und Mädchen, die einem Teil von ihnen seit Jahrzehnten zur Verfügung stehen mussten.

An ihren Händen aber blieb ein Großteil der Spenden kleben, in ihrer Hölle brieten jahrhundertelang Hexen und Dissidenten, in ihren Folterkellern und in ihren Klöstern und Pfarrhäusern wurden Kinder gnadenlos zum Wohle der Diener Gottes mißbraucht.

So stellt sich im Grunde nur die fortwährende Frage immer neu, warum denn angesichts dieses Repressionsapparates, der sich Kirche nennt und vom Vatikan gesteuert wird, die kriminellen Tätigkeiten nun zu Ende sein sollten.

Sie sind es nicht, sie können es nicht sein.

Denn die Tradition des vielfältigen Mißbrauchs der katholischen Gläubigen, sei es nun seelisch, leiblich oder materiell, wird ungebrochen fortgesetzt. Es ist keine Rede von einer Re-organisation der Kirche von unten, von einer Gleichstellung von Mann und Frau, der Abschaffung der Beichte, dem Verzicht auf Kirchensteuern und der Transparentmachung der Vermögensverhältnisse weltweit, von der Auflösung der Klöster und des Zölibats.

Nichts davon ist angedacht und wird in den nächsten jahrzehnten umgesetzt werden. Dafür steht der Klerus, der vom Kopf her stinkt.  Und sollte ein Kopf nicht mitmachen wollen und die Machtfrage stellen, so überlebt er dies nicht. Siehe Papst Johannes Paul I., der nach nur 33 Tagen Regentschaft, (26.08. – 29.09. 1978) unter mysteriösen Umständen starb.

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Burka: Vielfältig, sicher im Schwarm, aber sexy!


Eigentlich, ist die ganze Sache mit der Burka, dem Tschador, dem Schleier etc. ja simpel und vielfältig:

Zwar haben die Damen weder zu Hause noch politisch und gesellschaftlich was mit zu entscheiden, aber wie auch hier im Westen, gibts halt hier wie dort schlecht angezogene Girls und toll Aufgebrezelte.

– Betonfeministinnen stehen jedenfalls auf so was – entziehen die Girls sich doch hier wirkungsvoll männlichen Begehrlichkeiten, die, so wähnen sie zu wissen, völlig unnatürlich sind. Und das stimmt – im Schwarm sind die Damen vor uns Männern, dem Testosteron und dem widerwärtigen Sex, der leider nötig ist, um den Bestand der Menschheit zu garantieren, sicher:

Frankreichs Zukunft ist unbeschreiblich weiblich.

…und so bunt:

Hier ein Gruppenfoto. Man beachte, die Frauen geniessen es, daß der Mann demütig vor ihnen kniet. Und schließlich: Sie  selbst wissen ja, welche WELCHE ist…

Und schließlich: Auch bad girls sind unter der Burka attraktiv.

Stimmungsvolle Hochzeitsszenen – links der unmoralische Westen, rechts wie es sein sollte….

Und auch hier- Echte Partyknaller aus dem Morgenland:

Und davor schützt die Burka vor allem- vor dem primitiven Mann, der sich wie folgt von der vielfältigen Frau unterscheidet:

Schließlich muss der Westen doch nur back to the roots – die Ganzkörpertrachten wurden schließlich im Abendland erfunden:

Oder wollen wir wirklich eine Zukunft, in der die girls selbst entscheiden können, was aus ihnen wird, wie sie leben und mit wem?

Doch nicht, oder?

Hier ein abschreckendes Beispiel aus Amerika zum Schluß:

Frauen, die selbst bestimmen, was sie wollen.

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