Obama: Hollywood vor dem Aus!


Wie die New York Times unter der Headline „Obama Calls for End to NASA’s Moon Program“ meldet, verweigert der amerikanische Präsident Obama insgesamt 18 Billionen Dollar für ein Sequel  des  Mondlandungs-Movies aus dem Jahr 1969. Unter der Regie von Cliff Charlesworth entstand damals ein spannender Doku-Spielfilm, derweltweit ausgestrahlt wurde und von 500 Millionen Zuschauern als tatsächlich stattfindendes Ereignis wahrgenommen wurde. Stars der ersten Folge waren die Schauspieler Neil Armstrong, Michael Collins und Buzz Aldrin.

Allein für die richtige Perfomance in der Hauptszene: „Ein kleiner Schritt für mich, ein großer Schritt für die Menschheit“ („That’s one small step for (a) man, one giant leap for mankind!“) verbrauchte Hollywood Unmengen an Filmmaterial, bis die Szene im Kasten war. Ein Budget von 4,2 Mrd US-Dollar stand den Produzenten damals zur Verfügung, immerhin ein Anteil von 2,15% des US-Haushaltes.

Besonders viel an Kosten verursachte 1969 damals der Besuch des (echten!) Präsidenten Nixon in Hollywood, der die Akteure dort besuchte und sich vom Fortschritt der Filmarbeiten persönlich überzeugte.600px-Apollo_11_crew_in_quarantine

Vorbild für den Pilotfilm der Mondlandungs-Staffel, die unter den Titeln Apollo11 – Apollo 17 von 1996-1972 verfilmt wurden, war das am Vorabend von Halloween am 30.Oktober 1938 ausgestrahlte Hörspiel „War of the worlds“ , das als fiktive Reportage ausgestrahlt wurde und heftige Reaktionen in der amerikanischen Bevölkerung auslöste, die eine tatsächliche Invasion Außerirdischer befürchtete. Orson Welles wurde damals weltberühmt.

Es wurde nur eine Staffel der Apollo-Serie gedreht, da das Zuschauerinteresse Ende 1972 stark nachließ.

Berets die Rockgruppe Pink Floyd wies 1972 durch ihr Album „Dark side of the moon“ auf Ungereimtheiten in den Apollo-Movies hin:

„The lunatic is in my head….
And if your head explodes with dark forebodings too
I’ll see you on the dark side of the moon.“

Große Aufmerksamkeit erregte ein Sequel, das unter dem Titel Capricorn one (Unternehmen Capricorn) 1978 verfilmt wurde und von einer vorgetäuschten Marslandung berichtet:
Der geplante Marsforschungsflug gerät zum Komplott, als die NASA-Verantwortlichen durch dessen absehbares technisches Scheitern die Finanzierung des kompletten Weltraumprogramms der Vereinigten Staaten bedroht sehen. So werden die drei Astronauten Brubaker, Willis und Walker kurz vor dem Start aus dem Raumschiff in einen abgelegenen Militärstützpunkt, in dem ein Filmstudio eingerichtet wurde, verschleppt und gezwungen, dem nichtsahnenden Millionenpublikum am Fernsehschirm eine erfolgreiche Mission vorzugaukeln.

Heute wissen wir natürlich aus vielerlei TV-Dokus und Movies, daß Ufos grundsätzlich nur in Nordamerika landen und die Welt teilweise von dort aus bedrohen oder beglücken.  Nichts genaues weiß die übrige Welt nicht, da die USA alle Ufos  seit dem 14.Juni 1947 in Rosswell sammeln und dort geheim erforschen.

Große hellseherische Fähigkeiten werden in diesem Zusammenhang dem deutschen Dichter Matthias Claudius zugeschrieben, der bereits um 1778 in seinem Abendlied vor Halbheiten in Sachen Mond warnte:

„Seht ihr den Mond dort stehen ?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.“

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Song vom Außenminister – Song of Guido West-wave


Lied vom Außenminister – im Karneval zu singen

Auf zu neuen Horizonten
Hin nach Brüssel, Panama
wo schon Gensch- und Kinkel wohnten
da komm ich nun, bin schon dawelle_DW_Politik_Ha_813069g

Auf zu großen Konferenzen
mit Wladimir und Obama
chatte dort ganz ohne Grenzen
ohn‘ Ergebnis, ist schon klar.

Auf – um diese Welt zu retten
auch die Gletscher und den Wald
will das Co2 anketten
mach die Klimawärme kalt.

Auf – im Kampfe für die Schwulen
in Kapstadt und in Teheran
auch in Bosnien und Kabulien
steh‘ ich dafür meinen Mann.

Auf – und hier in unserm Lande
Gesundheit jedem Kopf! – pauschal,
sprenge ich soziale Bande,
führ die Pharmas aus dem Tal

Auf, zu immer leicht’ren Steuern,
frei sein soll das Kapital
soll sich am Gewinn erfreuen,
jetzt nach der gewonn’nen Wahl

Frei sein soll nun das Atömchen
produziern viel Energie
und ein großes Euro-Strömchen
fließt in unsre Industrie.

Auf – ich brauch die Anerkennung
und globale Akzeptanz
und multiple Namensnennung
führt bei mir zum Freudentanz.

Auf , ich bin nun Aus- Minister
Einer, den nun jeder kennt
Was geworden, sagt man, ist er,
bald vielleicht schon Präsident.

© (T+M: Hermanitou 2010)

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Explosive Titten aus dem Orient


Unter der Schlagzeile:
Bosom bombers: Women have explosive breast implants
meldet WorldNetDaily:

Agenten des  britischen Geheimdienstes MI5 berichten,  dass muslimische Ärzte nach ihrer Ausbildung in Großbritannien in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind und dort weiblichen Selbstmordkandidatinnen Sprengstoff in die Brüste implantieren:

„Properly inserted the implant would be virtually impossible to detect by the usual airport scanning machines. You would need to subject a suspect to a sophisticated X-ray. Given that the explosive would be inserted in a sealed plastic sachet, and would be a small amount, would make it all the more impossible to spot it with the usual body scanner.“

Da gibts also die ersten Strategien aus der einfallsreichen AlQuaida-Ecke gegen die ach so hochgelobten Nacktscanner. Denn die erkennen offensichtlich die explosiven Busen der Schönheiten aus dem Orient nicht.

Ist womöglich Pamela Anderson eine davon? Bild meldet: „Hoppla Pam! Fast wäre Dein Dekolleté geplatzt!“ Wer weiß….anderson-5-prozent-hemd-11700186-h,templateId=renderScaled,property=Bild,height=349

Weiter ist zu lesen, daß so eine „Portion“ Sprengstoffimplantat ein „beachtliches“ Loch in Flugzeugen verursachen würde.

Während das dekante Abendland noch mit Heidi Klum das nächste Top-Model sucht,  brennt im Morgenland die lange Lunte mittels explosiver Titten, die die Freiheit, die wir meinen, wegblasen wird.
Egalité, fraternité, dekolleté… fini!

Da hilft nur noch: James Bond.

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Punk-Mädel Tanja: Neues aus der Unterschicht


Wir werden nicht alle gleichwertig geboren.
Eine Antwort auf „Angriff von der Unterschicht“.

Tanja  kommt in einer Familie zur Welt, die keine Familie ist. Ihre Welt besteht aus einem Zimmer mit ihrer älteren Schwester im Stockbett und ihrem älteren Bruder, der, als sie 5 Jahre alt ist, zum ersten Mal in den Knast kommt. Die Mutter wechselt häufig ihre Lebenspartner, die mit fortschreitendem Alter immer jünger werden.

Ihre Mutter lebt wie deren Mutter: Die Hoffnung auf ein berufliches Fortkommen jenseits von Gelegenheitsjobs als Putze oder Aushilfe bei Drive-in-McDonalds hatte sie nie, eine Perspektive, die sie motivieren würde, sich weiterzubilden, hat sie nie entwickelt.

Dafür ist die Mutter sehr gut im Umgang mit den sozialen Behörden der Stadt. Sie steht mit vielen Sachbearbeiter(innen) auf Du und Du und weiß stets, wie sie das Geld und die Sachzulagen vom Sozialamt organisieren kann. Sie lebt mit einigen anderen Frauen in einem Nachbarschaftsnetzwerk, das sich nie organisiert hat, aber informell bestens funktioniert. Zieht die Eine aus einer Wohnung aus, zieht die Andere ein.  Frau hilft sich jenseits bürgerlicher Frauennetzwerke und hält sich in der untersten Schicht überlebensfähig.

Während die Mutter schon kurz nach Tanjas Geburt wieder unterwegs ist, ist Tanja meist allein mit sich, der Schwester und der großen Glotze, die im Wohnzimmer meist 24 Stunden läuft. Sie ist nie sicher, wer kommt und wann… emotionale Sicherheit erfährt sie nie, körperliche Zuwendung besteht nicht aus Streicheln, sondern aus gelegentlichen Schlägen, wenn sie die Großen nervt.

In der Kita fällt Tanja zunächst auf, weil sie still und zurückgezogen ist. Da zuhause selten gesprochen wird, hat sie wenig Möglichkeiten, sich auszudrücken und ist spracharm. Im Laufe der nächsten drei Jahre gesellen sich gelegentliche starke Wutausbrüche dazu, da sie nicht gelernt hat, Streitigkeiten verbal auszutragen.

Während die meisten anderen Kinder von ihren Eltern abgeholt werden, ist Tanja oft das letzte Kind und wird von wechselnden Freundinnen und Partnern ihrer Mutter abgeholt. Schwimmen lernt  sie nicht, dafür ist weder Geld noch Zeit noch der Wille der Mutter vorhanden. Auch nimmt die Mutter keine Hilfsangebote der vorhandenen Frühförderung an.  Logopädie und heilpöädagogische Praxis sind ihr zu weit entfernt, als das sie mit Tanja dort hingehen würde.

In die Schule geht Tanja gerne. Da sie aber von Beginn an oft ohne vollständigen Schulranzen erscheint, wird zwar der Gang in eine Sonderschule vermieden, jedoch reicht es nach der Grundschule eben nur zur Hauptschule.

In Klasse 5 will die Lehrerin wissen, was sich denn die Kinder so  als Lebens /Berufsziel vorstellen.  Tanja gehört zu mehreren Kindern, die daraufhin sagen: „Ich werde mal Hartz4“.

Zuhause gibt es von Kleinauf an keine geregelten Mahlzeiten. Höhepunkte im Familienleben, wenn man es denn als solches bezeichnet, gibt es nicht. Selbst Geburtstage werden immer öfter vergessen, es ist ein immer gleich verlaufendes Leben ohne eine Entwicklung nach vorne.  Alkohol und Prolo-Fernsehen bestimmen den Alltag der Mutter, die immer häufiger krank ist und sich für Tanja, ihre Pubertät und ihr schulisches Fortkommen nur dann interessiert, wenn ein Besuch vom Sozialen Dienst ansteht.

In Klasse 8 steht ein erster Ausflug mit Übernachtung an. Tanja kommt zwar mit, muß aber noch am späten Abend nach Hause gebracht werden, weil sie massive Panikattacken im Dunkeln bekommt.  Sie war immer dünn, magert aber zunehmend noch mehr ab. Auch die Schule schwänzt sie nun, meistens wegen vorhandener Bauchschmerzen.

Weitere Klassenausflüge macht sie nicht mehr mit. Eine aufmerksame Lehrerin sieht die Symptome, die deutlich auf körperliche Gewalt und/oder sexuellen Mißbrauch hindeuten und sucht das Gespräch mit Tanja, auch mit der Mutter.  Da die Mutter das Ganze verharmlost, wird ihr trotzdem das Versprechen abgerungen, mit Tanja zu einer Therapeutin zu gehen. Nach einem ersten Mal tauchen Mutter und Tanja dort nie mehr auf.

Tanja verläßt die Schule ohne qualifizierten Abschluss. Zu oft hat sie (auch bei Tests) gefehlt.

Tanja freundet sich während ihres letzten Schuljahres, das sie weitgehend schwänzend in der City und in Shopping-Centern verbringt, mit Jungs aus der Punkszene an.  Einer der Hunde wirft und sie ist nun Besitzerin einer jungen schwarzen Hündin, die sie Karla nennt.  Im Gegensatz zu den Männern ihrer Mutter wird sie hier nicht belästigt, und Karla ist einer der ersten Höhepunkte in ihrem jungen Leben, denn sie gehört nur ihr allein.

Karla bekommt von ihr ein buntes Halstuch. Tanja  färbt ihr Haar nun grünblond und fühlt sich in ihrer kleinen Unterwelt, die sich oft am Rande einer Rolltreppe zum Bahnsteig eines S-Bahnhofes abspielt, relativ sicher und geborgen…

Als eine Frau, ihr Fahrrad schiebend, ihre Hündin Karla berührt, eskaliert die Situation kurzfristig. Tanja springt auf, um Karla zu beschützen. Sie schreit: „Votze! Du hast meinen Hund angegriffen, du Votze!“ Und: „Schlampe, kannst du nicht fragen, wenn du durch willst! Ich war sogar so freundlich, meinen Hund wegzunehmen!“ Sie ist außer sich und tritt um sich.  Nur schwer lässt sie sich beruhigen, dann kehrt sie zu ihren Freunden, den leeren Bierdosen, den halbleeren Flaschen und in ihre kleine Welt zurück.

P.S.:

Abklatschen  (Begrüßungsritual) aus der Unterschicht:

ALG  -zwei!

Hartz -vier!

Steuerklasse – fünf!

Economy gangsters!

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Eisbär, Bruno und die Grenzen der Gemütlichkeit


28.01.2010 Die Polizei in Island hat einen jungen Eisbären erschossen, der sich aus dem 500 Kilometer entfernten Grönland verirrt hat. Das Jungtier wurde zuerst am Mittwochnachmittag im Nordosten von Island gesehen. Anwohner der Stadt Thistilfjordur hatten den weißen Gesellen entdeckt, der den weiten Weg vermutlich auf einer Eisscholle zurückgelegt hatte, nun aber wegen sehr milder Temperaturen gezwungen war, das letzte Stück zu schwimmen, weil die Eisscholle vor der Küste unter seinen Tatzen weggeschmolzen sein muss.

Weil der Eisbär aber nicht zur natürlichen Tierwelt von Island gehört und nur geringe Überlebenschancen hätte, riefen die Anwohner die Polizei, die ihn gemeinsam mit drei Jägern dann letztendlich erschoss. Das Umweltamt in Island erklärte zudem, dass der Eisbär getötet werden musste, weil er zu gefährlich sei und für die Bevölkerung eine Bedrohung darstellen würde. eisbaer_dpagross-1264691112

Außerdem wäre eine Rettung zu kostspielig gewesen, da sie auch nicht von der Ausrottung bedroht seien. Eisbären gibt es vor allem in Grönland, Kanada und Sibirien mit einer Gesamtpopulation von rund 22.000 Tieren.

afrikaboatpeople2006: Über 1000 Flüchtlinge sind innerhalb 24 Stunden auf der Insel Lampedusa, zwischen Sizilien und Tunesien gelegen, eingetroffen. Anwohner hatten die schwarzen Gesellen  zuerst am Nachmittag entdeckt, die den weiten Weg vermutlich auf 12 Booten zurückgelegt hatten, nun aber wegen der vielen Lecks gezwungen waren, das letzte Stück zu schwimmen, weil die Boote vor der Küste unter ihren Füßen sanken.
Weil die Klimaflüchtlinge nicht zur natürlichen Bevölkerung Europas gehören und nur geringe Überlebenschancen hätten, riefen die Anwohner die Polizei, die die Flüchtlinge  letztendlich in Auffanglager einschloss. Die EU erklärte zudem, daß die Flüchtigen deportiert werden würden,  weil sie zu gefährlich seien und für die Bevölkerung eine Bedrohung darstellen würden.


Außerdem wäre eine Integration zu kostspielig gewesen, da die Flüchtlinge nicht von der Ausrottung bedroht seien. Afrikaner gibt es vor allem in Afrika mit einer Gesamtpopulation von 999 Millionen Menschen.

26.06.2006  Der seit Wochen im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet umherstreunende Braunbär „Bruno“ ist tot.bruno1
Man könne nur hoffen, dass „Brunos“ Artgenossen einen Bogen um Deutschland machen, sagte der Naturschutzchef. „Bären der Welt, meidet Bayern.“ Der Freistaat, der sich gerne als führend im Naturschutz darstelle, sei damit „auf lange Zeit belastet“.

27.01.2009 Im Auffanglager auf der Mittelmeerinsel Lampedusa drängen sich derzeit so viele Flüchtlinge wie nie zuvor.
Man könne nur hoffen, dass die Artgenossen der Flüchtlinge einen Bogen um Europa machen, war aus gutunterrichteten Kreisen zu hören. „Fugies der Welt, meidet Europa“.  Die EU, die sich gerne führend in Menschenrechten darstelle, sei damit „auf lange Zeit belastet“.

P.S.
Die EU veröffentlichte soeben eine Liste der erwünschten Bärenarten. Unter dem Titel „Welcome in Europe“ werden aufgeführt:
Knut
Willbär

Yogi-Bär und Boo-boo
Teddy-Bär
Balu der Bär


Probiers mal mit Gemütlichkeit…..the bare necessities….

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