Menschenjagd auf Guttenberg! – Eine BILD-Story.


Entsetzlich. Der weise alte Ahn des Geschlechtes von und zu Guttenberg, Ennoch IV, rüttelt die Öffentlichkeit wach und berichtet von „Menschenjagd in Guttenberg“.  Wie weiland im Bauernkrieg 1525 wird der Schloßberg belagert und Stephanie, Karl-Theodor und das treue Gesinde schmieden Fluchtpläne. Linksintellektuelle Bataillone singen die „Ca ira“ und haben Guttenberg von jeder Versorgung abgeschnitten. Lesen Sie hier eine BILD-Story über die Geschehnisse…


Nur noch die Gummistiefel, die Klein-Karl-Theodor schon bei seinen ersten Doktorspielen als Kind getragen hat, bleiben demselben in der Not, in den ihn die Journaille getrieben hat.

Ennoch, der Alte vom Guttenberge, wendet sich assyl-und hilfesuchend an jene französische Magd namens Janine, die nach einer kurzen Liäson, um etliche Rundungen dicker und mit einigen Talern aus der Guttenbergschen Börse versorgt nach Nevada geschickt wurde. Schließlich galt es damals, einen Skandal zu vermeiden, aber: Wird sie Ennoch wiedererkennen? Oder hat sie mit ihrer Vergangenheit gebrochen?

Währenddessen wird die Burg Guttenberg von wilden und außer Rand und Band geratenen Horden belagert. Feindliche Bataillone haben sich vor den Burgtoren niedergelassen und sämtliche Versorgungswege sind abgeschnitten. Entsetzliche Zustände drohen dem Geschlecht und seinen treuen Mägden und Knechten, die im Burginneren mit Karl-Theodor und Ennoch verharren.  Karl Theodor spricht aus, was alle längst geahnt haben. Mit Blick auf die Belagerer sagt er bedeutungsschwer: „Es ist Krieg!“

Im Dorfe Guttenberg zünden die herzensguten und treu ergebenen Diener, ein Häuflein zwar nur noch, eine Kerze für Karl-Theo, Stephanie und Ennoch an. Vaterunsernd beten sie für die Rettung von Derer- zu -Guttenberg.

Währenddessen wartet die internationale Presse auf die Kapitulation des braven Doktors. „Geier, Ratten, Schmeißfliegen“, donnert da  der bierselige Landesvater Franz-Josef Strauß aus dem weißblauen Off.

Selbst Gott ist in Schwierigkeiten. Commander Karl-Theodor analysiert während der kalten Belagerungsnächte die Stärke seiner Feinde und kopiert diese schnell mal für Stephanie und den alten Ennoch. Sakradi, die Gottlosen haben rasanten Zulauf!

Innocence in Danger! Stephanie träumt zur selben Zeit einen schweren Alptraum. Was geschieht wohl mit ihr, wenn sie in Feindeshand fällt? Was stellen diese linken Spinner wohl mit ihr an?  Schreiend und schweißgebadet wacht sie auf und flüchtet in die Arme ihres Karlchens. Stell dir vor, ruft sie schluchzend, was mir alles so geschehen könnte:

Aber da schreitet Karl-Theodor zur Tat. Ein Plan muß her, denn…

…es ist Zeit für eine zündende Idee! Karl-Theodor hat da so ein Motto im Internet gefunden, dieses abgekupfert und verkauft der Familie das Ganze als seine eigene Idee !!! – Diese rollt kollektiv die Augen, man ist ja schließlich nichts anderes von ihm gewöhnt…

Schnell fliegen Steffis Finger über die kampfkopiererprobte Tastatur von Karl-Theodor. Auf dieser hat er nicht nur seine Doktorarbeit zusammengebastelt.Der Fluchtplan wird entworfen und an alle gutgläubigen Facebook-User verschickt…

Eine erste Solidaritätsadresse aus den USA erreicht die Burgbesatzung. Der coole Onkel Charlie hat dort ähnliche Probleme. Alle reden über ihn, wo doch die Menschen in Ägypten leiden.  -Sag ichs doch, denkt sich KaThe, alle reden von mir, nicht über die toten Soldaten, die ich in Talibanien verursacht habe… Ich könnt‘ doch bei Charlie Sheen assylieren…

Kaum mehr wiederzuerkennen, der Theodor mit seiner Steffi. Da haben sie sich doch vom Gesinde eine treffliche Verkleidung zusammenstellen lassen. Jetzt könnens flüchten, oder?

Uneinnehmbar für die linken Bataillone steht die Burg zu Guttenberg (noch). Aber während diese Müsli einwerfen, feiern und demonstrieren, seilt sich im Schatten die Familie an den trutzigen Mauern ab. Frauen zuerst:

Geschafft. Völlig erschöpft lassen sich die adligen Fräulein am Burggraben nieder und warten auf die Herren der Schöpfung….

Karl Theodor meditiert ein letztes Mal in der heimischen Kemmenate. Er gesteht, nicht nur die Doktorarbeit, sondern auch die silbernen Löffel geklaut zu haben: „Ein fehlerhaftes Verhalten von mir!“ – Die junge russlanddeutsche Magd Irina gibt ihm im strengen Ton letzte Anweisungen für die Flucht. Dann gehts los!

Die Burgtore öffnen sich und Ritter Guttenberg stürmt über den Wassergraben. Überrascht geben die Belagerer den Weg frei. Nur die Bildzeitung vermag dem Strahlemann zu folgen…

Nach der gelungenen Flucht aus der Burg sehen wir hier die ganze Familie, wie sie sich im Dorf sammelt und vom treuen Gesinde verabschiedet.  Los gehts, sagt Karlchen und gibt seinem Pferd die Sporen. Ein letzter Blick, dann hört man schon die linken Intellektuellen wütend schreiend heranjagen. Die Menschenjagd beginnt, Guttenbergs langer Fluchtweg nach Amerika beginnt.

Bei einem einsam gelegenen Wirtshaus im Spessart findet die völlig übermüdete Familie erstmal Zuflucht. Obwohl nachts mehrmals rauhe Männerstimmen, Schüsse und weinende Frauen zu hören sind, überstehen die Guttenbergs die Nacht unversehrt.

Die Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen und durchsuchen das Sauerland:

Hier sieht man einige Doktoranden, die sich an der Jagd auf Karl-Theodor engagiert beteiligen. Wilde Gesellen, vom Sturmwind verweht…

So weit ist es gekommen. In der Hütte eines Island-Fischers nächtigt die Familie. Ennoch plagt das Zipperlein, Karl-Theodor versucht verzweifelt, eine Connection zur Bildzeitung herzustellen, die Kinder singen isländische Volksweisen und lassen sich Wikingersagen erzählen:

Wer will mit uns nach Island gehn/ den Kabeljau zu fangen und zu fischen nach Verlangen/nach Island, nach Island, nach Island zu/nach dreiunddreißig Fahrten haben wir kein Ruh…

Nur Stephanie beteiligt sich nicht an dem fröhlichen Treiben der Familie. Sie entwirft im Geiste ein neues Titelblatt für „Innocence in Danger“:

Sehr überzeugend, nicht wahr?

Amerika! – Auf einem alten Fischkutter erreichen Karl-Theodor und Stephanie das gelobte Land. Eine riesige Sympathiewelle empfängt das Glamourpaar dort, Sara Palin höchstselbst führt sie in die Gepflogenheiten des Westens ein:

„Steffi, my girl, thats why i am so successfull here in Gods Own Country. Thats my tight side, and here is my light side:“




Und so sind die amerikanischen newspapers voll von der gelungenen Flucht aus good old germany:

Stephanie setzt ihre Glamour-Karriere an der Seite von Sara fort:

Jeder Tag soll von nun an eine Tea-Party sein !

Karl-Theodor jedoch wendet sich neuen Herausforderungen zu. Er verlässt Amerika und wird…

…von Obama zum Nachfolger von General Petronius in Talibanien ernannt.

Er entwickelt feste Moralvorstellungen…

und Familie Guttenberg integriert sich voll in die amerikanische Gesellschaft:

Happy end????

To be continued…..


Über hermanitou

I believe in evolution of all creatures. All creatures are equal. Man is rational. Love is essential. War is evil. Religion can be a value for some men or women, but without political or moral power. Everyone is free but responsible. Slavery is a crime!
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