Idioten


Wenn ein Gebrauchtwagenhändler zu Dir sagt, daß die Karre, die er Dir anbietet, in einer Sekunde von 0 auf 100 beschleunigt und über jeden Verkehrsstau schweben kann, dann forderst Du dafür einen Haufen Beweise.

Kaufst Du die Karre und verläßt Dich auf das, was er sagt, dann bist Du wirklich ein Idiot.

So verhält es sich auch mit dem religiösen Glauben. Dieser entspricht in diesem Fall , der alten gebrauchten  Karre. Diejenigen, die normalerweise ihr Gehirn benutzen, benutzen es leider nicht, wenn sie mit dem blanken Unsinn konfrontiert werden, an den sie glauben…

Nun, deshalb stimme ich der Frau hier zu.

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Bitches, Eine Welt, Frauen, Gott, Liebe, Menschenrechte, Politik, Religion, Uncategorized, USA | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Christliches Leben


Sell yourself…

No mercy…

and be arrogant!

Veröffentlicht unter Eine Welt, Gott, Menschenrechte, Papst Benedikt, Religion, Uncategorized, USA | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Papst mißbraucht Bundestag


Ein weiterer Mißbrauchsfall auf höchster Ebene ereignete sich gestern, als der als „Oberhaupt des Vatikanstaates“ angekündigte Papst  im deutschen Bundestag sprechen durfte.

Bundestagspräsident Lammert fiel dadurch  auf, daß er Herrn Ratzinger penetrant als „Heiligen Vater“ bezeichnete und damit deutlich machte, daß Ratzinger, auch unter seinem Künstlernamen Benedikt bekannt, nicht als Vetreter eines Staates, sondern als Religionsoberhaupt den Bundestag mißbrauchen durfte.

Ansonsten war interessant, daß der Papst – bezüglich seiner zahlreichen Mitarbeiter, die in den letzten Jahrzehntern Kinder mißbrauchten und verführten – klare Worte der Selbstkritik zum Vatikan als Staat  fand:

„Wir haben erlebt, dass Macht von Recht getrennt wurde, dass Macht gegen Recht stand, das Recht zertreten hat und dass der Staat zum Instrument der Rechtszerstörung wurde – zu einer sehr gut organisierten Räuberbande, die die ganze Welt bedrohen und an den Rand des Abgrunds treiben konnte.“  

Peinlich darüber hinaus war die fraktionsübergreifende große Anzahl der rot-rot-grünen Politiker, die sich vor und nach dem Schwachsinn, den der Papst im Bundestag verkündete,  outeten:

Andrea Nahles lobt Papstrede…

Oskar Lafontaine bricht Lanze für den Papst…

Cem Özdemir fordert Respekt für den Papst…

  • Augenscheinlich hat sich auch noch nicht herumgesprochen, daß man Kinder von jeglichem Kontakt mit Priestern fernhalten sollte:

„18:07 Uhr: Der Papst segnet Babys im Papamobil 

 Der Papst bekam mehrere Babys in das Papamobil gereicht, die er segnete. Die vielen Gläubigen, die im Stadion bunte Fahnen schwenkten, kamen aus Deutschland und benachbarten Ländern. „

  • Und so bleibt abschließend die Erkenntnis, daß es dem gemeinen Volk erheblich näher ging, daß der Schalke 04-Trainer Ralf Rangnick abtrat:

„11.37 Uhr:  Rangnick liegt vor dem Papst 

„Trending Topics“ sind die Phrasen, die bei Twitter besonders viele Nutzer gebrauchen – dazu gibt es eine ständig aktualisierte Hitliste. Am Tag des Papstbesuches steht „Papst Benedikt XVI.“ ganz oben – allerdings nicht auf Platz eins: Den hält der Hashtag „#rangnick“ – der Rücktritt des Trainers von Schalke 04 wegen „geistiger Erschöpfung“ ist das Top-Thema „

Wenden wir uns also wieder dem Fußball zu, nachdem der geistig erschöpfte Papst, der einfach nicht glauben will, daß Darwin recht hat:

„Ist es wirklich sinnlos zu bedenken, ob die objektive Vernunft, die sich in der Natur zeigt, nicht eine schöpferische Vernunft, einen Creator Spiritus voraussetzt?“ 

wieder abgereist ist und der abergläubische Spuk erst mal vorbei ist. 

Die Bundesliga ist allemal öffentlicher als das dumpfe Geschehen hinter Kloster-und Moralmauern, das vermutlich auch die nächsten Jahrhunderte überdauern und weitere Opfer fordern wird. 

Veröffentlicht unter Gesellschaft, Hexen und Druiden, Menschenrechte, Papst Benedikt, Politik, Politik und Gesellschaft, Religion | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das andere Amerika: Where have all the cowboys gone?


Fehlte es noch eines letzten Beweises, daß die Cowboys überflüssig wie ein Kropf geworden sind, so zeigt das Video hier, daß man außer 4 Rädern, einer Funksteuerung und einigen Batterien nichts braucht, um Kühe zu hüten.

Als Zugabe gebe ich unten noch den schönen Text von Paula Cole dazu:

– Where have all the cowboys gone? 

Oh you get me ready in your 56 Chevy
Why don’t we go sit down in the shade?
Take shelter on my front porch
The dandy lion sun scorching,
Like a glass of cold lemonade?
– I will do laundry if you pay all the bills.

Where is my John Wayne?
Where is my prairie son?
Where is my happy ending?
Where have all the Cowboys gone?

Why don’t you stay the evening
Kick back and watch the TV
And I’ll fix a little somethin‘ to eat?
Oh I know your back hurts from working on the tractor
How do you take your coffee my sweet?
– I will raise the children if you pay all the bills?

I am wearing my new dress tonight
But you don’t even notice me.
Say our goodbyes
Say our goodbyes
Say our goodbyes

We finally sold the Chevy
When we had another baby
And you took that job in Tennessee
You made friends at the farm
And you joined them at the bar
Almost every single day of the week
– I will wash the dishes while you go have a beer.

Where is my John Wayne?
Where is my prairie son?
Where is my happy ending?
Where have all the Cowboys gone?
Where is my Marlboro Man?
Where is my shiny sun?
Where is my lonely ranger?
Where have all the cowboys gone?

Yippee Aw, Yippee Yea
 

Veröffentlicht unter Cowboys, Freiheit und Abenteuer, Lyrics, Uncategorized, USA, western | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das andere Amerika (vol.9)


Die letzten beiden Präsidentschaftskandidaten-Debatten der Republikaner boten einige makabre Höhepunkte. In der Reagan-Library gab es den größten Applaus für  234 Exekutionen, die in Texas vollstreckt wurden, als Rick Perry dort Gouverneur war.

Rick Perry: “I think Americans understand justice. I think Americans are clearly, in the vast majority of — of cases, supportive of capital punishment. When you have committed heinous crimes against our citizens — and it’s a state-by-state issue, but in the state of Texas, our citizens have made that decision, and they made it clear, and they don’t want you to commit those crimes against our citizens. And if you do, you will face the ultimate justice.“

Während der CNN/Tea-Party Express-Nacht in Tampa (Florida) klatschten die Zuschauer, die überwiegend  der Tea-Party angehörten, begeistert zu der Aussage, daß Unversicherte doch ruhig sterben könnten.

Es geschah während eines Wortwechsels zwischen dem Moderator Wolf Blitzer und Ron Paul, dessen libertäre Ansichten schon des öfteren bei Debatten der Republikaner für Aufsehen sorgten.

Blitzer fragte, ob es zu Pauls libertärer Weltanschauung gehöre. daß ein kranker Mann ohne Krankenversicherung eher in einem Krankenhaus sterben,  als daß der Staat die Kosten für seine medizinische Versorgung übernehmen solle. Bevor Paul überhaupt die Frage beantworten konnte, brandete Applaus auf und „Ja“-Rufe waren aus dem Publikum zu hören.

  • Ja, wer halt nicht versichert ist, ist selber schuld. Jeder ist sich selbst der Nächste und seines Glückes Schmied, isn’t he? 
Veröffentlicht unter against death penalty, Eine Welt, Gegen Todesstrafe, Menschenrechte, Politik, Reportage, Uncategorized, USA | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar