This leaf, found in Leipzig, is the creepiest leaf you will see this year. Have a happy Mischief Night!
AP Photo by Sebastian Willnow.
This leaf, found in Leipzig, is the creepiest leaf you will see this year. Have a happy Mischief Night!
AP Photo by Sebastian Willnow.
Vor zwei Tagen veröffentlichte das amerikanische Magazin „Gawker“ Neues von der rechtsgerichteten Senatskandidatin Christine O’Donnell. Nun stellt sich heraus, daß sie nicht nur in früheren Jahren dem Wicca-Kult angehörte, was sie unter dem berühmten Youtube-Spot „Ich bin keine Hexe – Ich bin Du“ ja zu korrigieren versuchte, sondern auch vor drei Jahren Halloween in einem fremden Bett verbrachte.
Der junge Mann aus Philadelphia schildert hier anschaulich, mit welcher Doppelzüngigkeit die „Ich-bin-keine-Hexe“ Kandidatin Jungfräulichkeit definiert. Sie wurde im „gawker“ unter der Überschrift „I had a one night stand with Christine O’Donnell“ veröffentlicht.
Christine O’Donnell verbrachte die Halloween-Nacht 2007 zuerst in einem Marienkäfer-Kostüm und dann, reichlich betrunken, im Bett des jungen Mannes, während sie ihm erzählte, sie sei noch Jungfrau…. eine wieder zur Jungfrau gewordene Jungfrau.
In den USA wurde die Story sehr kritisch aufgenommen. Sowohl die New York Times wie auch die „National Organization for Women“ bezeichneten sie als geschmacklos bzw. als sexuelle Diskriminierung.
So schrieb o’Donell bereits 1998 unter der Überschrift: „The case for chastity“ (Warum keusch sein):
As Christians, virginity is not even our goal. Purity and holiness are our calling in Christ. In Philippians 3:14 when the apostle Paul urges us to „press toward the goal“ he is not calling us to push the limits as long as we don’t cross the line. He continues to assure us that it is a prize, a great reward, to live as Christ calls us to live….
I know many physical virgins who are not sexually pure. I know many virgins who are into pornography or who are „doing everything but“ with their boyfriends. On the flip side, I know many non-virgins who live beautiful, holy, pure lives through the power of Christ’s blood.
Nun, „gawker“ hat darauf richtig geantwortet:
“ Wir kennen eine Jungfrau – oder eine wieder zur Jungfrau gewordene Jungfrau, die nicht „rein“ ist. Oder vielleicht doch. Vielleicht stimmt Christine O’Donnells Definition von Reinheit, Keuschheit, von leben „durch die Macht vom Blute Jesus“ überein mit ihrem verhalten an Halloween…als sie besoffen war, die Zuneigung eines Mannes suchte, den sie kaum kannte, ihn bat, mit auf sein Zimmer kommen zu dürfen, sich dort nackt auszog und in sein Bett stieg. Wenn ja, dann ist es eine befremdliche (und durchaus interessante) Definition von Keuschheit, die in vollem Widerspruch zu O’Donnells sorgsam gehütetem öffentlichen Image steht und wir denken, die Leute sollten darüber informiert sein.“
Christine O’Donnell hat im Übrigen auf ihrer Facebook-Seite geantwortet. Abgestritten hat sie die Affäre dabei allerdings nicht. Nach neuesten Umfragen ist der Vorsprung des demokratischen Kandidaten für den Bundesstaat Delaware, Chris Coons , von 19 % auf nur noch 10% geschrumpft.
Hier noch einige Bilder von Christine O’Donnell im Marienkäfer-Kostüm und aus ihrem jetzigen Wahlkampf:
„Ich will nicht unter die Erde“, flüsterte letztens ein uralt Weibchen in die Mikrofone des Südwestrundfunks. – Abgesehen davon, daß es wohl ihr unabwendbares Schicksal in nicht allzu ferner Zeit sein wird, vom Gevatter Tod ereilt zu werden, meinte sie damit, daß sie vor der Rolltreppe abwärts in den künftigen Hauptbahnhof Angst habe….
… so wie ihr ergeht es ja derzeit vielen Schwaben. Das muß demnächst im Übrigen der Ruin der Stuttga
rter S-Bahn sein, steigt man doch als Reisender im derzeitigen Kopfbahnhof aus, um sich dann schnurstraks in die unterirdisch verlaufende S-Bahn zu begeben. Und das Ende der bis dato unter den Stuttgartern so beliebten Klett-Passage dürfte es auch bedeuten, diese neuerliche Aversion gegen alles Unterirdische.
Ja, es hat sich eine neue Bürgerinitiative jenseits der Errettung des Juchtenkäfers und der Baum-Hinrichtungsgegner gebildet. Sie verstehen die Bahn. Nicht den Herrn Grube. Nein, die Lokomotiven und ihre angehängten Waggons. Sie sehen die Angst in den Scheinwerfern der ICE’s und wie die Waggons bleich werden, wenn sie gezwungen werden, durch Röhren und Tunnels zu fahren. Erschütternd zum Beispiel auch die Strecke Freiburg-St.Georgen mit den Zügen nahezu unzumutbar vielen Tunnels, die dort von irgendwelchen Halunken, die davon reich wurden, in das Gestein gehauen wurden.
Ganz zu schweigen vom Gotthard-Tunnel. Wenn der erst mal fertig ist, mein lieber Jim Knopf!
Die Bahnflüsterer fordern demnach folgerichtig die Verlegung der Stuttgarter S-Bahn aus dem Untertagebau hoch auf Gottes feste Erdkruste. Und wenn auch große Schneisen durch die Innenstadt gehauen werden müssen, so ist ihnen doch das Wohlergehen von Lukas, dem Lokomotivführer und Emma, der guten alten Lok, all die Demos wert, für die sie heute auf die Straße gehen.
Und wehe, man widerspricht. Dem „realen Parkschützer“ Theodor Link wurde ein herzliches: „fuck off/piss off/get out from here von uns allen“ zugerufen. Und das war noch nett.
Der Bahnhofsversteher Marc Hetterle läßt vor dem ersten Schlichtungstermin verlauten:
Unter französisch-bürgerlichen Verhältnissen hätte man darüber nachgedacht, welcher dieser sich blaublütig wähnenden, hochmütigen Verbrecher die Guillotine verdient hat. Das nur zum Vergleich, der zugegeben drastisch ist, aber um so mehr verdeutlicht, wohin die Reise hätte gehen müssen.
und: Die Macht dieses Verbrechersyndikats [soll] gebrochen werden… bevor man sich mit dieser Bagage an einen Tisch setzt….
Deutschland, Deine Schwaben. Auch der Blogger mcmac, der in der irgendwie linken Wochenzeitung “ Der Freitag“ sich unbegrenzt ausbreiten darf, überschlägt sich in Nettigkeiten:
„Spätestens seit dem 30. September, dem Stuttgarter „Bloody Thursday“, kommt eine weitere Befürwortung von „Stuttgart 21“ qualitativ einer Relativierung von Menschenrechtsverletzungen gleich. Zugespitzt gesagt und um die Qualität zu verdeutlichen: dem liegt im Ansatz eine Denkweise zu Grunde, die den Umstand des Baus der Reichsautobahnen als unbestreitbaren Pluspunkt für die Nazis goutiert. Nach der massenhaften Veröffentlichung von Indizien, die die Brutalität und kriminelle Systematik des „Bloody Thursday“ belegen, nach hunderten Zeugenaussagen und Gedächtnisprotokollen und vor allem nach der Aus- und Bewertung der Ereignisse und Zeitabläufe durch kritisch eingestellte Polizisten selbst kann auch niemand mehr behaupten, er habe „von all dem nichts gewusst“.
Und er setzt noch einen drauf:
„Wer allen Ernstes noch für das Projekt „Stuttgart 21“ eintritt, streitet, es verteidigt oder relativiert, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er sich damit nun unweigerlich und eindeutig die Hände schmutzig macht. …Von der moralischen Verwerflichkeit oder bizarr verformten Charakteren, von krudem Denken und einem faschistoiden Menschenbild, die solches Verhalten evoziert, soll im Einzelnen und zuvorderst hier nicht die Rede sein.
Wenn mans nicht besser wüsste…. Die Herrschaften, die da ihre Blutbuchen und den -mittlerweile von irgendwelchen Pfaffen gesegneten – Stuttgarter Bahnhofsboden verteidigen und dabei mal eine etwas andere Bekanntschaft mit der Staatsgewalt machten, der sie normalerweise immer Beifall klatschen, wenn diese gegen Hausbesetzer, Punks, Obdachlose, Antifas und Muselmanen vorgehen sind selbstredend die Ersten, die nach der Polizei rufen, wenn einer der oben genannten an ihre Gartentüre pinkelt.
Peinlich im Übrigen auch die SPD:
Die gibt dem Druck der Straße (deren Anführer von nichts und niemand jemals demokratisch gewählt wurden) nach – so die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis auf der letzten Montagsdemo:
„Und auch darum ist es wichtig, mehr Demokratie, mehr direkte Demokratie zu erstreiten. Volksinitiativen, Volksbefragungen, Volksbegehren und Volksabstimmungen müssen ganz selbstverständlich zur demokratischen Kultur in Baden-Württemberg gehören! Bürgerinnen und Bürger müssen in den entscheidenden Phasen an der Planung von Großprojekten teilhaben! Baden-Württemberg muss in Zukunft Vorreiter bürgernaher Planung und neuer Beteiligungswege sein!“
Wahrscheinlich hat sich die mehr matte als heiße Hilde noch nicht klar gemacht, welch gesundes Volksempfinden in Stuttgart gerade sich endlich wieder äußern darf.
Wenn in einer Zeit, in der einer der Oberrassisten dieser Republik zum gefeierten Bestsellerautor wird und die CDU/CSU verkündet, daß nun endlich Schluß mit Mulitkulti sei, wenn der Ruf nach einer staatlichen Kleiderordnung von Frankreich über Belgien hier herüberschwappt und an den Stammtischen wieder die Todesstrafe Thema ist, dann ist es Zeit, sich die Leute in Stuttgart ganz genau anzuschauen.
Die Bahnhofsversteher und Bahnflüsterer sind vor allem eines: Ein Teil des Bürgertums, der verschreckt über Globalisierung und technischen Fortschritt sein Heil in dem Erhalt der guten alten Zeit sucht. 
Die gute alte Zeit? – Die war noch nie gut.
Während hier schwachsinnigerweise alle plötzlich ihre Liebe zu einem alten Bahnhof entdeckt haben und dafür auf die Straße gehen, wissen die Franzosen immer noch, wann es Zeit ist, ihren kleinen Napoleons den Marsch zu blasen.
Generalstreik, gab es den überhaupt einmal in Deutschland?
Ja. Einen Erfolgreichen im Übrigen. Am 13. März 1920 putschten rechtsgerichtete Kreise um Wolfgang Kapp und General Walther von Lüttwitz gegen die Weimarer Republik, worauf die SPD (unglaublich aber wahr) zusammen mit den Gewerkschaften zum Generalstreik aufrief, der den Putschversuch nach fünf Tagen beendete…
Die Sozialistin Ségolène Royal stellt richtigerweise fest, daß durch Werktätige, die erst später in Rente gehen können, junge Menschen aufder Straße stehen, weil sie keine freiwerdenden Stellen besetzen können. – Dies festzustellen hat bisher kein einziger deutscher Sozi fertiggebracht ( von mir mal abgesehen). Das ist der Schwachsinn der sogenannten Rentenreform in Frankreich, Deutschland und auch anderswo.