Unfehlbare Simulationen…


Der Chef des AKW Gundremmingen hat am Montag versichert, sein Meiler sei sicher – schließlich habe man die nächsten 100.000 Jahre simuliert und kein Risiko entdeckt. – Wie nun in Chicago publiziert wurde, haben die Sumerer, das Volk im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris und Erfinder der Keilschrift, bereits vor 6000 Jahren ebenfalls eine Simulation erstellt, die Erstaunliches zutage brachte:


Die Sumerer gingen davon aus, daß sie  diese 6000 Jahre lang die technologisch hochentwickelste Nation bleiben werden. – Ihre Keilschrift wird dabei  optimiert, die Zeitläufte überstehen und letztendlich ihren Wissensvorsprung sichern.  In unserer Zeit, also mit Ablauf der Simulationszeit, gehen die Sumerer von einer modernen Sklavenhaltergesellschaft aus. Frauen sind weiterhin Menschen zweiter Klasse und werden bei Bedarf von anderen besiegten Völkern geraubt.

Außerdem wird die Welt -wie schon im sumerischen Gilgamesch-Epos beschrieben, regelmäßige riesige Sintfluten erleben, auf die sich aber die Sumerer durch optimierten Bootsbau immer besser einstellen werden.  Der Nabel der Welt liegt auch nach 6000 Jahren immer noch zwischen Euphrat und Tigris und der Turm in Babel wird endlich fertiggestellt. Das Rad wird ständig neu erfunden und die Streitwagen sind daher pfeilschnell.  Ochs und Esel werden gezielt gezüchtet und als Zugtiere unentbehrlich das Land von Sumer begleiten.

Die Sumerer sind damit auch Jahrtausende später immer noch ein die Welt beherrschendes Agrar-und Reitervolk mit ihren Hauptgottheiten, der Göttin Nammu,  der Erdgöttin Uraš und demHimmelsgott An,  der  Vegetations- und Luftgott Enlil und seiner Gemahlin Ninlil, die symbolisch für die Ernährung als Getreidegöttin verehrt wird. Außerdem mit dem Kriegsgott Nergal und der Unterweltsgöttin Ereškigal sowie der Göttin des Schilfes Ningal und dem Mondgott Nanna. Auch der Sonnengott Utu, die Fruchtbarkeitsgöttin Inanna und Nusku, der Feuergott, werden bis heute verehrt werden.

Amerika existiert in der Simulation der Sumerer genauso wenig wie China, Japan und die Antarktis.   Flugzeuge oder gar der Flug zum Mond kommen in der sumerischen Zukunft auch nicht vor. Und selbstverständlich keine Atombomben und Atomkraftwerke.

Im Streßtest, den die Hohen Priester von Sumer durchführten, wurde zweifellos bewiesen, daß  der Mix aus Götter, Herrscher, Volk und Sklaven die optimale Gesellschaftsform ist,  die alle Kriege, Naturkatastrophen und innere Zwistigkeiten überstehen wird.

Mit diesem zweifellos positiven  Wissen, wissenschaftlich fundiert durch unfehlbare Simulation und erhärtet durch einen unanfechtbaren Streßtest, ging das Volk der Sumerer wohlgemut und ohne jeden Zweifel über seine glückliche und schier endlos rosige Zukunft , ca. 2004 v. Chr. zugrunde und wurde viele Jahrtausende vergessen, bevor seine Überreste von in der Sumer-Simulation nicht vorhergesehenen Archäologen wieder entdeckt wurde.

  • Trostreich, daß auch die Atomenergie über derart zweifelsfreie Simulationen der nächsten hundertausend Jahre verfügt und über Politiker, die unanfechtbare Streßteste anordnen. Da kann uns ja nichts mehr umhauen.

P.S.:

Der unvergessene Singer/Songwriter Dave Carter hat in seinem ebenso unerreichten Song „The mountain“ zwei wunderschöne Sumerer-Verse verwendet:

da-ri kur-niserin-na, pirin zalag, pirin zalag
da-ri kur-niserin-na, dili-du-a, dili-du
[endless mountain of cedar trees, forest of light, forest of light
endless mountain of cedar trees, i walk alone, i walk alone]


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Im Auge des Sturmes


Die Bundesregierung wird nicht müde, sich aus allem herauszuhalten und mediale Beruhigungspillen zu verabreichen. Egal ob Westerwelle oder Merkel, die einzige Position, die diese konsequent vertreten, ist die des jeweils betroffenen Kapitals, sei es nun das in Lybien oder das der hiesigen Atomlobby.

Dabei bin ich mir als alter Tschernobyler sicher, daß dem deutschen Spießbürger keine Gefahr aus japanischen Kernschmelzen droht. Dafür gibt es einen wichtigen Fakt, der anders als 1986 ist, als Tschernobyl vor sich hin schmolz: Damals erhielten wir nur einen stark gestutzten Wetterbericht, bei dem die Winde schlicht und einfach nicht mehr erwähnt wurden.

Heute ist die Obrigkeit auch ohne Kachelmann freigebig im Wetterbericht, aber das ist ja auch nicht das wirkliche Problem. Das Problem sind die alten Schrottkübel, die im internationalen Vergleich technologisch hinterherhinken. In Gundremmingen, Neckarwestheim oder anderswo.

Unisono wird wieder beteuert, daß Atomkraft ja sicher sei und keiner dieser Atomlobby-Abhängigen entblödet sich, mit demselben Statement die Nebelkerzen übers Atom zu zünden:  Man sei für den Ausbau von Wind-und Sonnenenergie und eigentlich ja voll der Gegner von Atomkraft, aber zur „Überbrückung“ brauche man sie halt.  Den Wind brauchen sie nur, um entsprechend ihr Fähnlein in denselben zu hängen und einen Sonnenstich haben sie eh, Charakter dagegen ist Fehlanzeige.

Denn jeder intelligente Mensch weiß, daß er heute keine Garantie für die Sicherheit einer Technologie geben kann, die Halbwertszeiten von mehreren zig-oder hunderttausenden Jahren hat. Die einzig vernünftige Antwort ist das sofortige Abschalten und nicht die Flucht in die Notwendigkeit „einer europäischen Gesamtlösung“, was ja nichts anderes bedeutet, als nichts tun zu müssen, weil immer irgendwer gegen Europa ist.

Apropos europäische Gesamtlösung, UN-Mandat und Nato – mit kalten Augen sieht der Rechtsaußenminister zu, wie in Lybien die dortige Bürgerbewegung abgeknallt wird wie die Hasen im Walde. Mit den Waffen, die der dortige Diktator und Kleptomane honorig in Europa erworben hat und bisher ja – Lockerby ist lang schon vergessen – auch salonfähig war.  Die Söhne studieren in München, Zürich und Wien und helfen dort beim Verprassen der Ölmilliarden. Irgendwann steht dann der Guido kopfschüttelnd da, weil niemand den verzweifelt um Hilfe rufenden Menschen dort geholfen hat und das Leben mit Gaddafi weitergehen wird.  Man wird ihn zwar nicht mehr in Berlin oder Paris empfangen, aber jede Wette einer seiner sauberen Söhne wird uns hier – als sein Nachfolger – als wahrer Menschenfreund verkauft werden.

Will ich nun Bombardements auf Wüstenzelte? Keineswegs, aber mit etwas gutem Willen hätten sicher irgendwelche Blauhelmmissionen beschlossen werden können, die den Kerl in Schach gehalten hätten. Ja, ich weiß, „hätten, können…“ ist Mist. Der Ölindustrie wird egal sein, wer die Pumpen dort bedient. Hauptsache, sie sitzen weiter am Zapfhahn.

Und ja, ich habe keine Ahnung, was die neuen Bewegungen in Arabien betrifft. Deshalb fällt es ja auch so schwer, als Normalmensch freudig zu spenden.  Antisemitische Kräfte sind dort sehr stark vertreten und Kirchen in Ägypten brennen auch schon wieder… aber ist nicht fast alles besser als die Kleptokratien, in denen die kleinen Leute dort leben und leben mußten?

Unsere Bundesregierung macht sich weder hier noch da die Hände schmutzig – das haben schwarze, gelbe, rote und grüne Regierungen vor ihnen schon lange besorgt. Angela und Guido geben gemeinsam den Pilatus und schauen zu, wie rings um Mitteleuropa die Stürme wehen, die Menschen sterben und beten zum Gott der Diebe, daß der Profit weiterhin nicht versiegen möge. Es lebe das Kapital.





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Menschenjagd auf Guttenberg! – Eine BILD-Story.


Entsetzlich. Der weise alte Ahn des Geschlechtes von und zu Guttenberg, Ennoch IV, rüttelt die Öffentlichkeit wach und berichtet von „Menschenjagd in Guttenberg“.  Wie weiland im Bauernkrieg 1525 wird der Schloßberg belagert und Stephanie, Karl-Theodor und das treue Gesinde schmieden Fluchtpläne. Linksintellektuelle Bataillone singen die „Ca ira“ und haben Guttenberg von jeder Versorgung abgeschnitten. Lesen Sie hier eine BILD-Story über die Geschehnisse…


Nur noch die Gummistiefel, die Klein-Karl-Theodor schon bei seinen ersten Doktorspielen als Kind getragen hat, bleiben demselben in der Not, in den ihn die Journaille getrieben hat.

Ennoch, der Alte vom Guttenberge, wendet sich assyl-und hilfesuchend an jene französische Magd namens Janine, die nach einer kurzen Liäson, um etliche Rundungen dicker und mit einigen Talern aus der Guttenbergschen Börse versorgt nach Nevada geschickt wurde. Schließlich galt es damals, einen Skandal zu vermeiden, aber: Wird sie Ennoch wiedererkennen? Oder hat sie mit ihrer Vergangenheit gebrochen?

Währenddessen wird die Burg Guttenberg von wilden und außer Rand und Band geratenen Horden belagert. Feindliche Bataillone haben sich vor den Burgtoren niedergelassen und sämtliche Versorgungswege sind abgeschnitten. Entsetzliche Zustände drohen dem Geschlecht und seinen treuen Mägden und Knechten, die im Burginneren mit Karl-Theodor und Ennoch verharren.  Karl Theodor spricht aus, was alle längst geahnt haben. Mit Blick auf die Belagerer sagt er bedeutungsschwer: „Es ist Krieg!“

Im Dorfe Guttenberg zünden die herzensguten und treu ergebenen Diener, ein Häuflein zwar nur noch, eine Kerze für Karl-Theo, Stephanie und Ennoch an. Vaterunsernd beten sie für die Rettung von Derer- zu -Guttenberg.

Währenddessen wartet die internationale Presse auf die Kapitulation des braven Doktors. „Geier, Ratten, Schmeißfliegen“, donnert da  der bierselige Landesvater Franz-Josef Strauß aus dem weißblauen Off.

Selbst Gott ist in Schwierigkeiten. Commander Karl-Theodor analysiert während der kalten Belagerungsnächte die Stärke seiner Feinde und kopiert diese schnell mal für Stephanie und den alten Ennoch. Sakradi, die Gottlosen haben rasanten Zulauf!

Innocence in Danger! Stephanie träumt zur selben Zeit einen schweren Alptraum. Was geschieht wohl mit ihr, wenn sie in Feindeshand fällt? Was stellen diese linken Spinner wohl mit ihr an?  Schreiend und schweißgebadet wacht sie auf und flüchtet in die Arme ihres Karlchens. Stell dir vor, ruft sie schluchzend, was mir alles so geschehen könnte:

Aber da schreitet Karl-Theodor zur Tat. Ein Plan muß her, denn…

…es ist Zeit für eine zündende Idee! Karl-Theodor hat da so ein Motto im Internet gefunden, dieses abgekupfert und verkauft der Familie das Ganze als seine eigene Idee !!! – Diese rollt kollektiv die Augen, man ist ja schließlich nichts anderes von ihm gewöhnt…

Schnell fliegen Steffis Finger über die kampfkopiererprobte Tastatur von Karl-Theodor. Auf dieser hat er nicht nur seine Doktorarbeit zusammengebastelt.Der Fluchtplan wird entworfen und an alle gutgläubigen Facebook-User verschickt…

Eine erste Solidaritätsadresse aus den USA erreicht die Burgbesatzung. Der coole Onkel Charlie hat dort ähnliche Probleme. Alle reden über ihn, wo doch die Menschen in Ägypten leiden.  -Sag ichs doch, denkt sich KaThe, alle reden von mir, nicht über die toten Soldaten, die ich in Talibanien verursacht habe… Ich könnt‘ doch bei Charlie Sheen assylieren…

Kaum mehr wiederzuerkennen, der Theodor mit seiner Steffi. Da haben sie sich doch vom Gesinde eine treffliche Verkleidung zusammenstellen lassen. Jetzt könnens flüchten, oder?

Uneinnehmbar für die linken Bataillone steht die Burg zu Guttenberg (noch). Aber während diese Müsli einwerfen, feiern und demonstrieren, seilt sich im Schatten die Familie an den trutzigen Mauern ab. Frauen zuerst:

Geschafft. Völlig erschöpft lassen sich die adligen Fräulein am Burggraben nieder und warten auf die Herren der Schöpfung….

Karl Theodor meditiert ein letztes Mal in der heimischen Kemmenate. Er gesteht, nicht nur die Doktorarbeit, sondern auch die silbernen Löffel geklaut zu haben: „Ein fehlerhaftes Verhalten von mir!“ – Die junge russlanddeutsche Magd Irina gibt ihm im strengen Ton letzte Anweisungen für die Flucht. Dann gehts los!

Die Burgtore öffnen sich und Ritter Guttenberg stürmt über den Wassergraben. Überrascht geben die Belagerer den Weg frei. Nur die Bildzeitung vermag dem Strahlemann zu folgen…

Nach der gelungenen Flucht aus der Burg sehen wir hier die ganze Familie, wie sie sich im Dorf sammelt und vom treuen Gesinde verabschiedet.  Los gehts, sagt Karlchen und gibt seinem Pferd die Sporen. Ein letzter Blick, dann hört man schon die linken Intellektuellen wütend schreiend heranjagen. Die Menschenjagd beginnt, Guttenbergs langer Fluchtweg nach Amerika beginnt.

Bei einem einsam gelegenen Wirtshaus im Spessart findet die völlig übermüdete Familie erstmal Zuflucht. Obwohl nachts mehrmals rauhe Männerstimmen, Schüsse und weinende Frauen zu hören sind, überstehen die Guttenbergs die Nacht unversehrt.

Die Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen und durchsuchen das Sauerland:

Hier sieht man einige Doktoranden, die sich an der Jagd auf Karl-Theodor engagiert beteiligen. Wilde Gesellen, vom Sturmwind verweht…

So weit ist es gekommen. In der Hütte eines Island-Fischers nächtigt die Familie. Ennoch plagt das Zipperlein, Karl-Theodor versucht verzweifelt, eine Connection zur Bildzeitung herzustellen, die Kinder singen isländische Volksweisen und lassen sich Wikingersagen erzählen:

Wer will mit uns nach Island gehn/ den Kabeljau zu fangen und zu fischen nach Verlangen/nach Island, nach Island, nach Island zu/nach dreiunddreißig Fahrten haben wir kein Ruh…

Nur Stephanie beteiligt sich nicht an dem fröhlichen Treiben der Familie. Sie entwirft im Geiste ein neues Titelblatt für „Innocence in Danger“:

Sehr überzeugend, nicht wahr?

Amerika! – Auf einem alten Fischkutter erreichen Karl-Theodor und Stephanie das gelobte Land. Eine riesige Sympathiewelle empfängt das Glamourpaar dort, Sara Palin höchstselbst führt sie in die Gepflogenheiten des Westens ein:

„Steffi, my girl, thats why i am so successfull here in Gods Own Country. Thats my tight side, and here is my light side:“




Und so sind die amerikanischen newspapers voll von der gelungenen Flucht aus good old germany:

Stephanie setzt ihre Glamour-Karriere an der Seite von Sara fort:

Jeder Tag soll von nun an eine Tea-Party sein !

Karl-Theodor jedoch wendet sich neuen Herausforderungen zu. Er verlässt Amerika und wird…

…von Obama zum Nachfolger von General Petronius in Talibanien ernannt.

Er entwickelt feste Moralvorstellungen…

und Familie Guttenberg integriert sich voll in die amerikanische Gesellschaft:

Happy end????

To be continued…..


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Eine Dame von Welt…


…ist natürlich Cyndi Lauper. Hier unterstützt sie Mitarbeiterinnen des Jorge Newbery Airport in Bunenos Aires, die sich mit übelgelaunten Zicken rumschlagen müssen. Sie singt für sie „Girls wanna have fun“.

Im Gegensatz zu falschen Fuffzigern mit geklauten Doktorgraden ist Cindi einfach reif für die Präsidentschaft (wo auch immer, ich wähle sie!)

Cyndi Lauper commandeers a PA microphone at Jorge Newbery Airport in Buenos Aires for an impromptu performance of “Girls Just Want To Have Fun” in an effort to help airport staff quell the anger of severely delayed passengers.

(Source: the daily what)

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Danke, van Gaal!


Lieber Louis van Gaal,

ich danke Dir sehr für den Genuss, Uli Hoeness mal wieder so richtig errötet und angepisst sehen zu dürfen. Und das gleich dreimal in Folge. Eine Superserie, die ich in meiner langen Haßliebe zu den Bayern nicht missen will, reiht sie sich doch in eine leider viel zu kurze Liste von Bayern-Niederlagen ein, die Du hoffentlich noch verlängern darfst, indem Du noch einige Spiele der einfallslose Trainer bleibst, der Du nun mal bist.

Und hier mein Lieblingsbild:

Ain’t he sweet?

„The way we played today was the absolute low point of the season,“ Bayern chief executive Karl-Heinz Rummenigge said.

Yes, das stimmt.

Liebe Bayern-Bosse,

ich wundere mich schon seit langen, wie lange es gebraucht hat, um den simpel gestrickten Arien Robben zu stoppen. Der spielt wie ein Anfänger im Schach. Dieser fällt – je nach Intelligenz – einmal oder mehrfach auf den altbekannten Schäferzug herein, bevor er anfängt, kreativ zu spielen.  Robbens Schäferzug ist wohlbekannt: Ball annehmen – rechts antäuschen und links in die Mitte sprinten – Lücke suchen und stramm aufs Tor schießen.  Hat lang gebraucht, bis Magath, Klopp und Slomka auf die simple Idee kamen, dem Robben zwei Leute zur Seite zu stellen, so daß er weder rechts antäuschen noch links in die Mitte ziehen kann.

Und, liebe Bayern-Bosse,

der Ribery ist mit seinen Gedanken viel zu häufig schwanzgesteuert. So wie der Silvio in Italien steht er halt auf „blutjung und doch erfahren“…. Sein Testosteron versprüht er auf jeden Fall seltenst  im Bayernspiel, sondern spielt lieber mit den Mädels in Frankreich und anderswo.

Warum ihr Schweinsteiger seinen Rückhalt verbommelt habt und dieser völlig vergaalt Richtung Italien abgezwitschert ist, bleibt mir auch rätselhaft. Bommel ist nicht ersetzbar, da könnt ihr nach Gustavo meinetwegen auch ganz Hoffenheim aufkaufen, nützt Euch alles nichts.

Zurück zu Louis van Gaal. Während dieser ein cholerischer Stinkstiefel ist, schmort einer der wenigen sympathischen Spieler auf der Bank rum. Einer, der mehr als den Schäferzug draufhat, mit Girlies aus dem Rotlichtbezirk zudem nichts am Hut und – wenn er richtig Rückhalt hat- vor Ideen nur so sprüht: Miroslav Klose natürlich.

Und van Gaal wechselt in Hannover zwei Abwehrspieler gegen zwei weitere Nullen in der Abwehr. – Mit Klose von Anfang an wäre mir vermutlich diese wunderschöne Niederlagenserie des FC Bayern entgangen.

Danke, van Gaal.

Danke Uli und Karl-Heinz.


P.S.

Weiter so. Hebt Eure Hosenträger fest, sonst flutscht die Lederhose noch weiter Richtung Knie.

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