NATO-Revanchisten


Der militärisch-industrielle Komplex, der im eh schon bis über beide Ohren hochgerüsteten Westen die NATO beherrscht und die Welt mit seinem propagierten Feindbild Russland in immer neue Rüstungswettläufe treibt, ist sich offensichtlich nicht zu blöde, dieses Feindbild in immer neuen Propagandakampagnen zu vertiefen.

Dabei kann die NATO auf die wachsende Verdummung und Gleichgültigkeit der westlichen Bevölkerung bauen, deren staatlich gelenkten Medien ( von der BILD-Zeitung über SPIEGEL bis hin zu ARD, ZDF und Deutschlandfunk) jeden noch so dümmlichen Experten zu Wort kommen lassen, Hauptsache er trägt eine obskure Berufsbezeichnung wie „Menschenrechtler“, „Bürgerrechtler“ oder „Oppositioneller“. Interessanterweise gibt es diese Berufe im „freien“ Westen natürlich nicht.

Während die Trumpsters in den USA die Welt mit jeder Menge Eskalationsarten überziehen, zeigen sie mit ihren alternative-faktischen Fingern auf Russland, manchmal auch auf China. Dabei ist es wirklich dreist und plump, wie diese Stimmung gemacht wird. Eine der Blaupausen, die gerade immer wieder in kleinen Variationen aufgelegt wird, ist es, demokratisch gewählte Präsidenten, deren Politik den Wirtschaftsinteressen der EU uund den USA entgegenstehen, aus dem Amt zu treiben. Ein erstes Beispiel war dabei die Absetzung des damals in freier Wahl amtierenden ukrainischen Präsidenten, der sich nicht dem EU-Wirtschaftsraum anschliessen wollte, sondern gleich gute Beziehungen sowohl zur EU wie auch zu Russland anstrebte. Jede Menge „Menschenrechtler“ wie beipielsweise die wirbelsäulenheilige Multimillionärin Julia Timoschenko, die nach eigenem Bekunden jedem russischen Staatsbürger eine Kugel in den Kopf schiessen wollte, traten dabei als Zeugen gegen die ukrainische Regierung auf. Das Ergebnis ist jeden Tag zu sehen – ein zerissenes Land mit einer Bevölkerung, die den Nachbarn von nebenan hasst und in dem sich einige Oligarchen immer neue Milliarden auf Kosten der Bevölkerung einverleiben.

Das gleiche Spiel wird gerade in Venezuela getrieben, dessen verstorbener Präsident Hugo Chavez seinerzeit die US-amerikanischen Ölkonzerne enteignet hatte. Seitdem wird alles daran gesetzt, das Land zu destabilisieren. Dabei wird es nicht einmal für nötig empfunden, den Gegenspieler irgendwie mit einer demokratischen Legitimation auszustatten. Im Deutschlandfunk wurde ein „Experte“ gefragt, durch was sich denn der selnsternannte „Präsident“ Juan Guaidó legitimiere. Die Antwort war kabaretreif und unterirdisch dumm: Er „sei jung, verheiratet und habe ein Kind“. Wow.

Hinzu kommt eine immer unverhülltere Propaganda der Bilder – Während Juan Guaidó inmitten von Anhängern in Bildern a la Kennedy gezeigt wird, sind die Videos des gewählten Präsidenten unscharf und verschwommen. Komisch, dass das kaum jemand hier noch wahrnimmt. Es geht um die Ökonomie, um die Rückkehr der US-Konzerne an die venzuelischen Ölquellen.

Auch der serbische Präsident wird derzeit schon mit jeder Menge „Menschenrechtlern“ konfronziert. Allen Machenschaften liegt immer die Behauptung zugrunde, die Wahlen wären nicht legal gewesen und die Menschenrechte würden verletzt.

Gegen starke Gegenspieler in der EU wird anders vorgegangen – hier ist die neue Gaspipeline von Russland in die BRD der Trumpster-Regierung ein Dorn im Auge. Teile und herrsche- was auch immer die französische Regierung als Gegenleistung versprochen bekommen hat, war so viel, dass diese die deutsche Regierung unter Druck setzen konnte.

Nun drohen uns also wieder atomar bestückte Raketen. In Ulm wird ein neues logistisches NATO-Hauptquartier installiert und die Stadt damit zu einem primären Kriegsziel gemacht. Die Ulmer SPD entblödete sich nicht, dies mit „Euphorie“ zu begrüssen.

All das macht wenig Hoffnung, dass die Welt in irgendeiner Weise besser wird. Aber: DA SIND WIR ABER IMMER NOCH. Vielleicht nur noch wenige, die dieses miese Spiel der NATO-Revanchisten durchschauen, mindestens einen Teil davon. Und aufgeben gilt nicht. NIEMALS.

 

 

 

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Nahles – die neue Pippi Langstrumpf?


„Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“ dissonanzierte Andrea Nahles 2013 im Bundestag mit dem Verweis, das würde sie ihrer Tochter abends zum Einschlafen vorsingen. Mit Recht wurde daher kommentiert: “ Die Moral von der Geschicht‘  – die Nahles trifft die Töne nicht.“

Nun, auch Pippi traf nie die „richtigen Töne“ und legte sich mit den Spießbürgern in der Nachbarschaft queer.  Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf  lebte ein kunterbuntes Leben mit Äffchen und Pferd, ihr Vater ist Südseekönig im Taka-Tuka -Land.  Sie schockt die Normalos:  Während einer Einladung zum Kaffeekränzchen streut sie Zucker auf den Boden, läuft barfuß drüber und taucht ihr Gesicht in die Torte. Sie ist das stärkste Mädchen der Welt und kann sogar ihr Pferd stemmen. Sie ist mutig und unangepasst.

Joan Lowell lieferte in ihrer Autobiographie „Cradle of the Deep“ (Deutsch: „Ich spucke gegen den Wind“ , in der sie ihre Kindheit als Tochter eines Kapitäns auf hoher See schildert, die Vorlage zu „Pippi“.

Und damit sind wir wieder bei Nahles, der SPD-Vorsitzenden, die so gern das Pippi Langstrumpf-Vokabular verwendet.  Und sich damit etwas aneignet, das ihr nicht zusteht.  Denn: Gegen den Wind spucken ist nicht die Sache von Nahles, im Gegenteil, sie hängt ihr Fähnlein ständig in den Wind, der ihr Ämter, Posten, Dienstwagen, Einkommen und mediale Aufmerksamkeit einbringt.

Die suizidale Politik,  die die SPD demnächst unter die 15%-Marke bringen wird,  wurde von Gerhard Schröder mit dem Armutsprogramm Hartz4 begonnen und wird von ihr, obwohl sie diese in einer Anwandlung von politischer Intelligenz einst kritisierte, seitdem fortgeschrieben. Hartz 4 sei, so Nahles auf dem evangelischen Kirchentag 2017, „nicht das Problem“, vielmehr müsse ein Programm gegen Langzeitarbeitslosigkeit initiiert werden.

Entzug der Grundrechte
Es ist also, laut Nahles, kein Problem, Menschen ihrer Grundrechte zu berauben, sie der Willkür der Jobcenter auszusetzen, sie in jede erbärmliche Ausbeutung zu zwingen, und ihnen ansonsten die blanke Existenz zu nehmen.

Existenzminimum und darunter
Es ist also kein Problem, die Privatsphäre der Betroffenen zu beleuchten, erwachsene Menschen wie kleine Kinder in der autoritären Erziehung zu behandeln. Kein Problem ist es, Menschen, die ihr Leben lang in die Sozialkassen eingezahlt haben, nach einem Jahr in das Existenzminimum zu zwingen.

Armut und Selbstmord
Es ist also kein Problem, wenn Kinder in Armut leben, nicht an Klassenfahrten teilnehmen können, abgetragene Kleidung tragen müssen, während ihre Eltern weder ins Kino noch in den Zoo gehen können. Kein Problem ist es, Menschen in psychosomatische wie psychische Krankheiten oder sogar in den Selbstmord zu treiben, ihnen die Freiheit der Berufswahl und des Wohnorts zu nehmen.

Das alles ist für Andrea Nahles kein Problem.

Mit Pippi, die große soziale Kompetenz besitzt, hat das nichts zu tun. Eher schon mit dem Nahles-Spruch „Eins in die Fresse“ hauen, wobei die Armen immer eine in die Fresse bekommen während die eigentliche Zielgruppe, die Nahles meinte, also die Bundesregierung, vonihr unter eine lebenslange Schonfrist gestellt wurde.

Nahles ist auch nicht im Taka-Tuka-Land, sondern im kapitalistischen „Schland“. Und hier hat sie ihr nächstes Gesellenstück abgeliefert- die Aushebelung kleiner Gewerkschaften durch die Einschränkung des  Streikrechts. Das Nahles-Tarifgesetz sieht vor, dass im Streitfall nur der Tarifvertrag derjenigen Gewerkschaft gelten soll, „die im Betrieb die meisten Mitglieder hat“. Notfalls soll ein Notar die Mehrheitsverhältnisse feststellen.

Am Ende werden sich die Arbeitgeber mit dem Tarifeinheitsgesetz die Betriebe so zuschneiden können, dass sie es in der Hand haben, mit welcher Gewerkschaft sie verhandeln und mit welcher nicht“, bilanzierte hierzu Jutta Krellmann, gewerkschaftspolitische Specherin der Linken-Fraktion.

Und weiter quietscht die Andrea, oder nur ihre Basis?

Es „quietscht ein wenig an der Basis“, verkündet Nahles anlässlich ihres Bekenntnisses zur Unmenschlichkeit: „Nicht alle können bleiben“ und „Weitere sichere Herkunftsländer“ sollen definiert werden, verkündet sie am 27.07.2018. „Durch schlechtes Benehmen gegenüber den Schwächsten in der Gesellschaft das eigene Profil zu schärfen“ lehnt sie aber ab. Nur: Abschiebung, Rüstungsexporte, Beteiligung an Kriegen in aller Welt – das ist weit mehr als nur schlechtes Benehmen!

Nahles als kunterbunte neue Langstrumpf?   Deutschland ein Taka-Tuka-Land?

  • Es ist eine schale,  mausgraue Nahles im Land der Steuerflüchtlinge, Immobilienhaie, Kriegstreiber und der Rüstungsindustrie, der Klima-Killer und Profitmaximierer.

Und wundert es denn nun wirklich noch jemand, wenn sich die Menschen voll Abscheu von dieser Sorte Politiker abwenden?

 

 

 

 

 

 

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Ulm schwört auf Spießbürgertum


Einmal mehr war die Schwörrede des Ulmer Oberbürgermeisters enttäuschend frei von Visionen und grundsätzlichen Ideen, wie denn eine Stadt, die doch etliche große Geister hervorgebracht und beherbergt hat, sich entwickeln könnte. Sie war von den üblichen Glückskeks-Sprüchen wie „Unsere Stadt braucht Euch“ oder „Das Erlernen eines Musikinstrumentes trägt zur gelingenden Entwicklung der Persönlichkeit bei“ geprägt. Ich hätte mir hingegen ein mutiges Vorwärtsdenken, gepaart mit einer Portion Selbstkritik an Kommunalpolitik und Stadtverwaltung, gewünscht.

Als „grandiosen Erfolg“ feiert Czisch so phantasielose und spiessige Aktionen wie das Aufstellen von 500 Einstein-Figuren auf dem Münsterplatz – als ob das irgendetwas mit dem Wissenschaftler und Antimilitaristen Albert Einstein zu tun hätte. Stattdessen  wird Ulm zu einem bevorzugten Kriegsziel durch das NATO-Logistikhauptquartier.

Spiessig kommt Ulm schon lange daher – ob mit Schwanenfütterungsverbot, Schiffsschaukelverbot am Nabada oder demnächst mit einem Schwörmontags-TÜV.  Das Reinbuttern von Geldern für eine Randsportart wie Basketball zeigt leider erneut, wie die unglücksselige Vereinsmeierei durch die Verknüpfung von Stadtratsmandaten und Vereinsvorständen funktioniert.

„Innovation, Offenheit, Neugierde und Weitblick sind daher die Leitlinien eines Ulmer Berblingerjahres auf der Suche nach den innovativsten Köpfen und pfiffigsten Ideen für die Zukunft“, merkt Czisch richtig an – nur wo ist der Weitblick jenseits von Wohnungsnot, Vereinsmeierei und einer Verwaltung, die sich ziemlich unverhohlen dem Immobiliemmarkt ebenso andient wie den Gastronomie-Monopolisten, die die Ulmer Kneipenszene beherrschen?

Ulms Brücken sind marode, und das nicht erst seit gestern. Es stellt sich die Frage, warum die Stadtverwaltung da jahrelang im Tiefschlaf war.  Die Kanalisation im Ulmer Westen und am Kuhberg führt seit Jahren zu regelmässigen Kellerüberflutungen, die Stadtverwaltung tut nichts oder nur wenig. Die Wohnungsnot ist groß, die Mieten nahezu unbezahlbar. Wo bleibt ein Aktionsprogramm, um leerstehende Wohnungen und Immobilien wieder bewohnbar zu machen?  Kurz war mal von kostenfreiem öffentlichen Nahverkehr die Rede – diese Idee verschwand (schade!) sehr schnell wieder in der Verwaltungsschublade. Von kostenfreien Kitas hingegen war in Ulm noch nie ernsthaft die Rede.

Zum geforderten Weitblick könnten auch Ideen für das Ulmer Wahrzeichen schlechthin dienen – warum macht man nicht das Ulmer Münster zum Treffpunkt für alle Religionen? Eine Kirche für alle – das wäre mal ein Zeichen, das sogar international als eine „pfiffige Idee“ für Aufmerksamkeit sorgen würde. Und wenn demnächst das Münster nicht mehr den höchsten Kirchturm der Welt besitzt, warum entwickelt man nicht Ideen, den Turm um ein paar Meter höher zu bauen, um dieses Ulmer Alleinstehungsmerkmal zu erhalten?

 

 

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Von allen guten Geistern verlassen


Die Ulmer SPD ist angesichts des demnächst in Ulm ansässigen NATO-Hauptquartiers wohl endgültig von allen guten Geistern verlassen  – sie habe die Standortentscheidung „euphorisch“ begrüsst.

Da bleibt einem schlicht und einfach nur noch die Spucke weg, denn dass die NATO hier in Ulm ihre logistische und strategische Befehlszentrale für Europa aufbaut, bedeutet ebenso schlicht, dass die Lang-und Mittelstreckenraketen Russlands, Chinas oder auch des Iran zuerst auf Ulm gerichtet sein werden und die Stadt zum primären Angriffsziel erklärt wird, denn wer diese Zentrale zerstört, trifft damit auch den Kopf der NATO-Verteidigung.  Wer auch immer hier wohnt muss sich folglich darüber im Klaren sein, dass es bei einem Krieg als Erstes diese Stadt treffen wird. Dies „euphorisch“ zu bejubeln bedeutet, dass sich die SPD aus der Friedens-und Entspannungsbewegung absolut endgültig verabschiedet hat. –

– Stattdessen „sorgt sie sich um den Wohnungsmarkt“. Das sind nur Krokodilstränen, denn die letzten Jahre hat sich die SPD eifrig an der Privatisierung des sozialen Wohnungsmarktes beteiligt und nun Angst, bei der nächsten Kommunalwahl die Quittung dafür zu bekommen. Kritik an der mehr als ärmlichen Arbeit der Ulmer Gemeinderäte ist nicht erwünscht und wird auch innerparteilich unter den Tisch gekehrt.

Und so finden wir heute ein Ulm vor, dass Angriffsziel von NATO-Gegnern ebenso ist wie eine Stadt, die Reichenviertel (Welz-Gelände in der Weststadt…) fördert und damit eingesessene Ulmer Familien aus der Stadt treibt, weil sie weder die überhohen Mieten bezahlen noch Wohnungen ab 450.000 € erwerben können. Ein Ulm, das laut der baden-württembergischen GEW-Vorsitzenden die am schlechtesten ausgestatteten Gemeinschaftsschulen hat und exorbitant hohe Kita-Gebühren. Es gibt kein Programm gegen leerstehende Wohnungen in Ulm, dafür aber jeglichen sozialen, gesellschaftlichen und militärischen Unsinn abnickende SPD-Gemeinderäte. Das sind die Fakten, und viele meiner Freunde und Nachbarn machen sich sehr große Sorgen um diese Stadt und die Zukunft unserer Enkel und Kinder.

 

Quelle der Euphorie: Südwestpresse Ulm vom 18.06.2018

 

 

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Hajo, Russland und das Fake-Dope


Seit Jahren ist im deutschen Staatsfernsehen der sogenannte „Doping-Experte“ Hajo Säppelt präsent. Genauso lang behauptet er, in Russland gäbe es Staatsdoping. Nun hat er mitsamt dem IOC eine schallende Ohrfeige für sein unfaires Spiel, das er auf Kosten russischer Sportler treibt, vom Sportgerichtshof CAS erhalten.

Kein einziger russischer Wintersportler, der dort geklagt hatte, wurde verurteilt. 28 erhielten einen Freispruch auch für die anstehenden Winterspiele,  bei elf weiteren wurden die lebenslangen Olympia-Sperren aufgehoben. Zudem starten bereits 169 (!) russische Sportler bei den Winterspielen.

Wer Hajo Säppelt und den Kronzeugen Grigori Rodtschenkow (ehemals Leiter des Moskauer Doping-Analyse-Labors) genau zuhört, stellt jedes Mal fest, dass sie zwar behaupten, alle russischen Sportler seien in Peking und Sotschi gedopt gewesen und das Doping ginge – so Rodschenkow- direkt von Präsident Putin aus, dies aber mit absolut gar nichts untermauern geschweige denn beweisen können.

Dass sie trotzdem sich im Westen großer Beliebtheit erfreuen, liegt daran, dass das Ganze zum weltweiten Russen-Bashing der USA und der NATO-Staaten gehört und Teil des neuen Kalten Krieges ist, den diese gegen Russland führt.

Ein wieder einmal schlechtes Licht wirft es allerdings auf das deutsche Staatsfernsehen, denn dort sollte man eigentlich mit journalistischer Sorgfaltspflicht arbeiten und Dampfplauderern und Russlandhassern wie Hajo Säppelt  die Türe weisen.

Es gilt – und das hat der internationale Gerichtshof nun dankenswerterweise klargestellt – die Unschuldsvermutung. Solange keine Beweise vorliegen, wird auch niemand verurteilt.  Das focht gestern den Fake-Hajo nicht weiter an:  Zwar könne man den Sportlern nichts beweisen, aber das Staatsdoping gäbe es trotzdem, tönte er. 

  • Von Hass und Geltungssucht getriebenen Menschen wie Hajo Säppelt kann man nichts anderes erwarten, denn sie sind genau wie Antisemiten und Menschenhasser aller Art  für Argumente und Fakten völlig unzugänglich.

Viel spannender wäre die Frage, wie weltweit Doping funktioniert. Dazu gehört zweifelsohne die weitere Aufarbeitung des deutschen Dopings rund um den Freiburger Sportmediziner Keul, das im „Tagesspiegel“ am 01.03. 2016 als „systematisches Doping in der Bundesrepublik“ charakterisiert wurde.

Nur wer das Doping weltweit – auch in Westeuropa, in China, in den USA, in Afrika etc. bekämpfen will, ist glaubwürdig.  So konstatierte beispielsweise der Doping-Experte Werner Franke, dass „Biathlon als versaute Disziplin bekannt“ sei. 

Anstatt Russland-Hasser zu fördern, sollte die hiesige Sportpresse besser sorgfältige Recherche betreiben und damit im eigenen Land beginnen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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