And the winner is: FC Bayern


Das Scheitern der deutschen Fußballer gegen Italien ist ja oft kommentiert worden, einige Schreiber haben dazu auch durchaus interessante Gedanken hinzugefügt, z.B. daß die Deutschen es nicht nötig hatten, aus Ecken und Freistößen was Ordentliches zu machen und dies auch seit Jahrzehnten nicht üben.

Mein Lieblingsfußballgott Uli Hoeneß jedoch dürfte sich erneut die Hände gerieben haben, denn ein Großteil der Spieler steht bei ihm FC Bayern unter Vertrag. Hier wurde der Marktwert (Gomez etc) deutlich gesteigert bzw. erhalten (der formschwache Schweinsteiger…).

Der deutsche Meister war gerade mal mit einem einzigen Spieler auf dem Platz vertreten, der Rest saß wenn überhaupt  auf der Ersatzbank.

Der Schluß, und das wundert mich schon seit Jahrzehnten, daß das niemand thematisiert, daraus lautet doch: Im deutschen Spitzenfußball geschieht nichts, was nicht auch dem FC Bayern dient. Der spricht ein gewichtiges – vielleicht auch entscheidendes – Wort  bei der Aufstellung der Mannschaft mit.

Ansonsten ist es ja wohl kaum zu erklären, daß Tony Kroos, Thomas Müller sowie Bastian Schweinsteiger aufliefen, alle drei mehr oder weniger formschwach.

  • Ich hoffe allerdings wirklich auf ein dauerhaftes Erstarken anderer Bundesligisten, so daß die nicht vorhandenen Argumente, die Mannschaft mit überwiegend Bayern-Spieler zu besetzen, auf Dauer nicht mehr haltbar sind.

 

 

 

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Von reichen Schleckern und armen Schluckern


Der Grieche hat im Viertelfinale gegen den Deutschen verloren, was die Bildzeitung gehässig und schmuddelig wie sie nun mal ist, dann so kommentierte:

Sieg-Taki … und ouzo traurig sind die Griechen!

Dabei führt der gemeine Grieche das gleiche beschissene Leben wie die gemeine deutsche Schleckerverkäuferin, nur daß es hier dem Geschwisterpaar Lars und Meike medienwirksam gelingt, ihren Vater als armen Schlecker-Schlucker zu präsentieren.

Irgendwie erinnert mich das an Dagobert Duck. Der war sein Leben lang auch so arm und saß auf fast leeren Geldspeichern, immerzu von anarchistisch-dummen Panzerknackern bedroht.

Meike und Lars am 22.06.12:

Es ist ein Schock, eine Tragödie und ein Desaster. Für unseren Vater und auch für unsere Mutter, die beide gemeinsam das Unternehmen aufgebaut und geführt haben,  ist ihr Lebenswerk komplett zusammengebrochen. Aber auch wir Kinder liegen oft wach und grübeln. Da gibt es kein Zurück in die Normalität, denn die Firma war für uns alle Lebensinhalt -und da ist jetzt erst einmal ein großes Nichts….

Der Satz „Es ist nichts mehr da“, ausgesprochen auf der ersten Schlecker-Pressekonferenz zu Beginn der Insolvenz, war und ist absolut richtig. Unser Vater, Anton Schlecker, und die Anton Schlecker e.K. sind berechtigterweise in die Insolvenz gegangen. Ein signifikantes Vermögen, das dies hätte verhindern oder die Restrukturierung sichern können, hat es nicht gegeben, was auch der Insolvenzverwalter inzwischen mehrfach bestätigt hat.

…“Wir werden als Familie zurechtkommen und wir wollen nicht jammern.“ Unsere Mutter hat mit unserem Vater Gütertrennung vereinbart und auch wir, die Kinder Meike und Lars Schlecker, verfügen über ein eigenes Vermögen….

Wir helfen unserem Vater und werden ihn selbstverständlich auch in dieser Situation nicht im Stich lassen. Er selbst besitzt kein Vermögen mehr. Vom Sportwagen bis zur schönen Uhr hat er alles als Teil der Insolvenzmasse abgeben müssen. Wir unterstützen ihn mit unseren eigenen Mitteln, die wir rechtmäßig besitzen, denn Sippenhaft gibt es im deutschen Recht nicht….“

Das deutsche Recht ist doch praktisch: Das Anton Schlecker-Vermögen ging an die Ehefrau und die Kinder, nun besitzt unser Ehinger Dagobert nichts mehr. Nicht mal seinen Sportwagen und seine schöööne Uhhuuhhur…. schluchz, heul, zeter!

Und so ists dem gemeinen Griechen auch gegangen: Die dortigen Schleckeriden haben ihr Vermögen im Ausland angelegt und der legendäre kleine Mann, der immer litt und nie gewann sitzt auf den Staatsschulden , ohne Arbeit, ohne ausreichende Rente und ohne einen Sieg gegen den hausbackenen Löw und seine Tugendtruppe.

Liebe Schlecker-Kinder,

bevor der Herr Papa Hartz 4 beantragen muß: Lasst ihn doch mit euren Sportwagen fahren und auf Eure schönen Uhren schauen, damit er weiß, wann seine Stunde schlägt.

Liebe Schlecker-Schlucker, liebe gemeine Griechen,

solang ihr es zulasst, daß der Cash-Flow je nach Bedarf innerhalb der Sippe oder ins Ausland oder sonstwo geparkt wird und die Schleckers dieser Welt Euch nur die Krümel von ihrem Reichtum übrig lassen, so lang werdet ihr die Donalds dieser Welt sein, arme Looser also:

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Warum gewinnt immer Griechenland?


Seit Jahrtausenden sind die Griechen bedroht. In der Antike durch die Perser, heute durch die EU und Angela Merkel. Schon damals gewannen die Griechen gegen eine riesige persische Übermacht und deren Hilfstruppen.  – Parallelen zum heutigen Fußball-Event liegen auf der Hand.
Mir fallen folgende Gründe ein:
  • größere Motivation: Die Griechen verteidigen ihre Heimat und ihre Freiheit (Patriotismus und Freiheitsliebe damals wie heute)
  • große Kampftüchtigkeit: Das persische Heer war zahlenmäßig größer, aber aus vielen Völkern bunt zusammengemischt und in der Qualität nicht besonders einheitlich. Die Griechen waren im Kämpfen gut ausgebildet, besonders die Spartaner waren sehr geübt. – Der deutsche Fußballbund ist zahlenmäßig viel größer, die Griechen aber seit Otto Rehakles im Kämpfen gut ausgebildet.
  • ingesamt bessere Führung und Taktik: Der Perserkönig Xerxes war kein erfahrener und fähiger Befehlshaber, sondern hat Fehler gemacht. –  Der Yogi Löw unterschätzt die Motivation, die durch die Dauerdiffamierung in der deutschen Presse und die Merkel-Regierung bei den Griechen riesig ist.
  • Überlegenheit zur See nach der Schlacht von Salamis, einem Wendepunkt des Kriegs: Die Griechen gewannen die Seeschlacht, weil sie nach einem klugen Plan des athenischen Strategen Themistokles die persische Fotte unter günstigen Umständen (gegnerische Ruderer mehr ermüdet; Schiffe konnten auf engem Raum wenig manövrieren; eine Flottenabteilung fehlte wegen einer angestrebten Absperrung an anderer Stelle) in einen Kampf hineinzogen. Danach konnten sich griechische Flotte und Landheer viel stärker unterstützen als es auf der Gegenseite der Fall war. – Die Griechen werden heute gewinnen, weil sie nach einem klugen Plan den Mezut Özil ermüden und die deutschen Angreifer auf engem Raum nur wenig manövrieren lassen werden, Mario Gomez rudert hilflos durch die griechische Abwehrflotte.
  • gute Ausrüstug und Kampfweise: Die schwerbewaffneten Fußsoldaten(Hopliten) waren gut geschützt und durch hohe Disziplin in der Lage, in einer dichten, tiefgestaffelten Schlachtreihe (Phalanx) mit großer Wucht anzustürmen. Die persichen Truppen waren zumindest nicht durchgehend gleich gut ausgerüstet und tüchtig. – Die griechischen Fußballgötter sind durch ihre hohe Disziplin in der Verteidigung in der Lage, wenigstens einmal im Spiel die eigenen Verteidigungslinien zu verlassen und in einer tiefgestaffelten Schlachtreihe (Phalanx) mit großer Wucht anzustürmen und dem Manuel Neuer das spielentscheidende 1:0 zu verpassen.
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Imagine Vol.2


Imagine there is no google

And there is no Yahoo

No Bill Gates in your windows

And no Apple too

Imagine all we people

Communicating without Handy…

Imagine your face without book

And we are talking from face to face

In a world which is not virtual

And you dont need My Space….

You may say I am a dreamer

Maybe I am the last one

I hope some day you will join me

and we’ll never switch a laptop on….

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Live is live, nana-nanana….


Kaugummi kauend schlendert Joachim Löw von hinten auf einen Balljungen zu. In bester Lausbubenmanier stupst der Bundestrainer dem Burschen in Kharkiv den Ball aus dem Arm. Diese harmlose Aktion sorgt nun für Ärger – aber nicht für Löw, sondern für die Europäische Fußball-Union. Die UEFA schnitt die Szene in der 22. Minute in die Live-Übertragung der EM-Partie gegen die Niederlande (2:1), obwohl sie sich bereits vor dem Match abgespielt hatte.

Die UEFA hat eine Produktionsfirma mit der Erstellung des Fernseh-Weltbildes beauftragt und sieht sich nun mit Vorwürfen der Manipulation und Zensur konfrontiert. Motive wie Flitzer im Stadion oder provokative Plakate passen nicht ins Bild des Verbandes. Die EM in Polen und der Ukraine soll eine stimmungsvolle Party sein.

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) forderte ZDF und UEFA auf, „die Manipulation der Fernsehbilder“ umgehend aufzuklären. „Die Öffentlichkeit hat über die Gebührenzahler hinaus Anspruch auf eine authentische Berichterstattung und Aufklärung darüber, ob es tatsächlich manipulierte Bilder gegeben hat“, sagte der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken.

Die UEFA bestätigte den Vorgang und verwies auf die alleinige Verantwortlichkeit des für das Spiel zuständigen Regisseurs des Weltbildes. „Es ist nicht unüblich, dass solche Szenen auch mal in die Live-Übertragung eingespielt werden“, sagte ein Sprecher der Europäischen Fußball-Union. Die UEFA könne diese Vorgänge aber aktuell nicht kontrollieren und steuern.

Die UEFA bestritt, unliebsame Motive bewusst auszublenden. Feuerwerkskörper oder Fahnen seien stets auch auf den TV-Bildern zu sehen gewesen, betonte der Verbandssprecher.

Das übertragende ZDF wies den Vorwurf der Bilder-Manipulation zurück. „Der Regisseur des Weltbildes hat die Szene in die Live-Übertragung eingespielt. Die Verantwortung liegt ausschließlich bei ihm“, erklärte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz. „Wir haben keinerlei Einfluss auf das Weltbild.“ Alle seien von der Einblendung überrascht worden und hätten nichts davon gewusst. Das gelte auch für Reporter Bela Rethy und für Moderator Michael Steinbrecher.

Also, wenn ich „überrascht“ bin, dann entgleitet mir ein „Uff!“  oder „Was soll denn das?“ oder „Das ist aber eine nette Überraschung!“. Irgendwas auf jeden Fall mit Frage- oder Ausrufezeichen.

Der Rethy und der Steinbrecher scheinen wahre Wunderkinder der Selbstbeherrschung zu sein…. anyway: „Life is TV-Recording, nana-na-nana!“

Via: Stern.de

 

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