Das andere Amerika: No jobs, no hope, no cash


Nach dem Tod von Steve Jobs, der sicher ein großer Unternehmer, aber ganz gewiss weder ein großer Erfinder noch ein Revolutionär war, sondern die Welt mit haufenweise nutzlosen Apps überschwemmt hat, mit denen sich Lebenszeit verschwenden läßt, steht Amerika ganz ungeschminkt so da:

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…setzt aufs Klosterdach den roten Hahn!


Ach, das waren wilde Zeiten, wilde Zeiten waren das. Als Florian Geyers schwarzer Haufen nicht in die Kirche ging, wie das die einschlägig schleimende Politikerkaste von Merkel bis Wulf,und Kraft bis Steinmeier heutzutage tut, sondern den roten Hahn aufs Klosterdach setzte und die Pfaffen aus den Dörfern und Städten trieb. Oder um die heutige unheilige Allianz  mit Reinhard Mey zu beschreiben:

„Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen
Die dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen
Und ich denk mir, jeder Schritt zu dem verheiß’nen Glück
Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück
Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen
Sie nennen es das Volk aber sie meinen Untertanen
All das Leimen, all das Schleimen ist nicht länger zu ertragen
Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen
Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
Halt du sie dumm, ich halt sie arm! „

  • Eigentlich müssten da gestern doch wenigstens ein oder zwei (oder mehrere) in ein Lachen ausgebrochen sein oder mit Tomaten und Bananen geworfen haben, als im ökumenischen Gottesdienst am Tag zur Feier des Ausverkaufs der DDR (die Herrschenden nennen ihn Tag der deutschen Einheit) Kardinal Meisßner folgendes von sich gab:

Die DDR und die Ausbürgerung Gottes

Meisner erinnerte daran, dass er die Spaltung Deutschlands als Weihbischof in Erfurt in den Jahren 1975 bis 1980 unmittelbar erlebt habe. Schlagbäume „spalteten unser Vaterland, trennten Mensch von Mensch, zerrissen familiäre und freundschaftliche Verbindungen“, erklärte er. Die DDR habe sogar versucht, „Gott selbst auszubürgern“. Dass die Menschen dennoch ihre „innere Freiheit“ behalten hätten, sei „nicht zuletzt dem befreienden Zeichen des Kreuzesbaumes zu danken“.

O mein Gott. Nein, keiner fand sich, der lachte oder wütend wurde. Das erinnert doch, um mal biblisch zu bleiben, an die Geschichte von Sodom und Gomorrha.  Auch dort fand sich kein einziger, der noch bei Verstand war und so gingen die Städte ja bekanntlich unter.

Aber immerhin: Nun wissen die gottergebenen Schäflein, die an den Kardinal  glauben, daß Gott wirklich in der DDR lebt.  Denn er ließ sich von Honecker und Egon Krenz einfach nicht ausbürgern.

Und wir wissen nun auch, daß der ultrarechts stehende Liedermacher Wolf Biermann mit Sicherheit nicht Gott ist, denn der wurde definitiv ausgebürgert. Und sang dann für die Granden der CSU in Wildbad Kreuth.

Wer also heute noch sagt, daß mit dem Ausverkauf der DDR das bessere Deutschland starb und mit dem Untergang der Sowjetunion der Turbokapitalismus  erst ermöglicht wurde (schließlich waren die westlichen Geldsäcke und ihre politischen Hofschranzen  dann nicht mehr gezwungen, so zu tun, als hätten sie das bessere und menschlichere System im Angebot),  der sollte sich warm anziehen, denn in einer Welt, in der der geistige Horizont der meisten Mitmenschen nur noch vom Handy bis zu Facebook reicht, steht man mit der ungeschminkten Wahrheit ziemlich alleine da.  Alleine da stand auch Tamara Danz, Leadsängerin der Gruppe Silly, als sie die sogenannte Traumhochzeit, die Vernichtung des besseren Deutschlands, ganz ungeschminkt so besang:

Das Traumpaar des Jahrhunderts,
die Schlampe und der Held
tanzen mit großer Geste
auf dem Parkett der Welt.

Die feuerroten Haare
hat man ihr schwarz gemacht.
Ich hab den blassen Schimmer,
die wachsen wieder nach.

Sie schwebt verwirrt in Düften,
in Lichtern, bunt und grell,
und er versäuft in aller Ruh
die Mitgift und das Geld.

Und wenn es ihr zu eng wird,
im sündhaft teuren Kleid,
sagt er: Sei still und schäm dich
für deine Vergangenheit.

Die Suppe ist dünn,
und das Bett nicht sehr breit,
der Hunger kommt beim Essen,
und die Liebe mit der Zeit.

Die unheilige Allianz, die den Deutschen das Jubeln am 3. Oktober verordnet hat und auf allen Fernseh- und Radiokanälen vorjubeln läßt, kann den Sieg über ihre einzigen ernstzunehmenden Gegner, die sie seit der Oktoberrevolution in Russland hatte, heute nahezu ohne Gegenrede, ohne Widerspruch, ohne Gegenwehr feiern lassen.

Zieht das Volk nicht mit und gibt’s miese Einschaltquoten bei den Jubelausverkaufsfeiern, steht flucks einer der bezahlten Claqueure auf und gibt den Lehrern die Schuld, die nicht stromlinienförmig genug die Kinder verbilden.

Neulich fragte mich ein junges Mädchen, warum ich nicht verstehen würde, daß sich die Linke (die Partei) an den Jubelarien beteilige, die Linke müsse doch deutlich machen, daß sie auch regierungsfähig und ein Teil Deutschlands sei.

Eben, sagte ich, das ist das Problem.

Links sein bedeutet immer, eine internationale Sicht auf die Welt zu haben. Eine Sicht darauf, wem weltweit was gehört und wer weltweit betrogen und ausgebeutet wird. Der Abschied vom Linkssein beginnt mit der Bekenntnis, national zu denken und danach zu handeln, Er beginnt mit jedem noch so kleinen Stück Opportunismus, der aus nationalistischer Sicht heraus praktiziert wird.  Siehe SPD und Kriegskredite 1914, siehe die Grünen mit dem Ja zum Krieg in Jugoslawien und zur Verteidigung der Freiheit des Kapitals am Hindukusch.

Immer begleitet von Pfaffen aller Art.  Käßmann möchte gerne mit den Taliban beten, seine Scheinheiligkeit der Papst läßt Kindesmißhandlern weltweit freien Lauf und der deutsche Kardinal entsendet Militärpfarrer zum letzten Gebet mit dem menschlichen Kanonenfutter und faselt was von Gott, der Bürger der DDR gewesen sei.

In wilden Zeiten, als das Volk noch nicht an der Leine seiner Handys hing und noch zu denken imstande war, sangen sie Lieder, die wirklich Volksmusik war, ohne Hinterseer und Marianne und Michael und wie die Grinsgesichter alle noch so heißen:

„Weg mit Meister und mit Pfaffen

Kaiser, König, soll sich raffen,

weg, wer kommandieren will…“

und:

„Als Adam grub und Eva spann, hei- ja- oho

wo war denn da der Edelmann?

Spieß voran, drauf und dran,

setzt aufs Klosterdach den roten Hahn!“

Ach, die wilden Zeiten. Wild soll’n sie wieder werden. Noch zu meinen Lebzeiten, wenn’s genehm ist.

Amen. 

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Bildung und Erziehung: Nazi-Umzug in Thailand


Eine Parade mit dem Thema Nazis,  mit Hakenkreuz und „Sieg Heil“ Gruß, fand anläßlich ihres Sporttages durch Schülerinnen der Sacred Heart Schule in Chiang Mai, Thailand, statt.  – Jüdische Gruppen und viele Botschaften verurteilten den Aufmarsch. Im folgenden hier einige Gedanken, die von Sanitsuda Ekachai, Mitherausgeberin der der Bangkok Post, veröffentlicht wurden und die tief blicken lassen. Es erübrigt sich eigentlich zu sagen, daß diese Gedanken auf fast jedes entwickelte Land ebenfalls zutreffen, nicht nur auf Thailand.

Nazism in our brainwashed upbringing

– Nazismus in unserer von Gehirnwäsche geprägten Erziehung –

Wen schockt es denn nicht, wenn man junge Studentinnen in voller Nazimontur sieht, die sich als Adolf Hitler und seine SS-Leibwache austaffiert haben, um ihren Sporttag zu feiern – völlig unsensibel dafür, daß sie damit auch Mörder feiern, die sechs Millioenen Juden in einem staatlich verordneten ethischen Säuberungsprogammm während des zweiten Weltkriegs umbrachten?

  • Was dachten sich die Mädchen dabei?
  • Was dachten sich ihre Lehrer dabei?

Die neuen Berichte und Bilder der Nazi-Parade an der Sacred Heart Schule in Chiang Mai haben viele Menschen erschüttert und geärgert, und das ist gut so.

Verschiedene Botschaften haben Protestnoten eingereicht, auch das Simon Wiesenthal-Zentrum hat sich diesen angeschlossen. Die Schule selbst, offensichtlich geschockt durch die internationale Entrüstung, hat sich sehr schnell und sehr betroffen entschuldigt, und das ist gut so.

Der Schule zufolge hatten die Mädchen trotz allem keine schlimmen Absichten. Sie waren völlig unwissend bezüglich der Sensibilität, oder besser gesagt, der fehlenden Sensibilität, die ihre Aktion mit sich brachte.

Das glaube ich.

Die Schule sagte außerdem, daß kein Lehrer vorher etwas über die Nazi-Parade wußte, weil es eine Tradition an der Schule gibt, daß die Studentinnen ihr Thema bis zum Tag der Parade geheimhalten.

Das glaube ich nun gar nicht.

Fotos im Internet zeigten die Schulgebäude, die mit riesigen Hakenkreuz-Flaggen dekoriert waren und es hing dort ein drei Stock hohes Hitler-Gemälde in feurigem Rot, das zeigt, wie seine gleich-aussehenden Gefolgsleute mit „Sieg-Heil“ grüßen, und das Wort „Nazis“ ist groß und deutlich darauf gesprüht.

Um all diese Utensilien an ihren Platz zu bringen brauchte es eine vorausgehende Vorbereitung. Wie konnten Schulverwaltung und Lehrer also nichts davon wissen? Warum schieben sie also den Kindern alle Schuld zu?

Neuen Berichten zufolge staunte eine Gruppe von Eltern nicht – thailändischer Kinder und einige auswärtige Lehrer, als sie ihre Bestürzung und ihren Schock der Schule gegenüber ausdrückten, darüber, daß die einheimischen Thai-Lehrer nicht sehen wollten, daß das Nazi -Thema bei der Parade beleidigend war.

Durch das Rot als Themenfarbe haben manche eine Verschwörungstheorie  unterstellt, daß die Parade politisch motiviert war und vor dem warnen sollte, was geschehen würde, wenn  Thaksin Shinawatra zurückkommt. (Anm. d. Übersetzers: Thaksin ist der frühere Präsident, der im Exil lebt)

Komplott hin oder her, der Mangel an Sensibilität  bei der Wahl des Themas wirft schon ein grelles Licht.

  • Wie kommt eine solche Gleichgültigkeit zustande?

Ist es eine Frage der Ignoranz, die man einigen Geschichtsstunden über den Holocaust zuordnen kann? Oder liegt das Problem erheblich tiefer?

Was an dieser Schule geschah,  geht über die armselige Qualität unseres Geschichtsunterrichts hinaus.

Um mal damit zu beginnen – ich glaube nicht, daß die Erwachsenen, die von der Nazi-Parade Kenntnis hatten, gegenüber dem Holcaust ignorant sind. Es ist  nur so, daß sie die Gefahr von Militarismus und Faschismus nicht erkennen. Und schon gar nicht können sie sich in die Qualen der Opfer einfühlen.

Nicht etwa daß sie grausam sind.  Aber für Menschen, die in einem Land aufgewachsen sind, wo Kinder vom Kindergarten an gelernt wird, wie Soldaten sich auf Kommando nach rechts oder links zu wenden und die männlichen Gymnasiasten gezwungen werden, ihre Haare so kurz zu schneiden wie die Marines – und wo ein Staatsstreich ein ganz gewöhnlicher Vorgang ist, sind viele zu dem Schluß gekommen, das Militarismus halt ein Teil ihres Lebens ist.

Die politische Indokrination durch das Erziehungssystem, der einen Ultra-Nationalismus fördert, der darauf basiert, daß die Thai-Rasse überlegen ist, bringt uns auch nicht voran.  Sie läßt die Leute glauben, daß Thailand ein rassisch homogenes Land von Thais ist, und das ist falsch. Mittlerweile wird das Militär als Verteidiger der Thais glorifiziert. Jede Art von Gewalt gegenüber „den Anderen“ wird  damit gerechtfertigt.

Darum kann der Mainstream der buddhistischen Thai-Gesellschaft sich nicht in das Leiden der malaischen Muslime im tiefen Süden des Landes einfühlen, obwohl dort nahezu 5000 Menschen ermordet wurden.

Darum rührt sich keine öffentliche Empörung über den systematischen Mißbrauch der Menschen aus den Bergen und den Fremdarbeitern, gegen ethnische Diskriminierung und deshalb setzt sich dieses falsche Handeln ständig fort.

  • Wenn wir die Pein der Opfer ethnischer Gewalt direkt vor unserer Haustür nicht fühlen können, wie können wir dann etwas für Menschen, weit entfernt und in einer anderen Zeit, fühlen?

Statt also den Schülerinnen und Lehrern der Sacred Heart School die Schuld zu geben, solten wir ihnen dafür danken, daß sie uns den tief verwurzelten Militarismus und unseren Mangel an Mitgefühl wie in einem Spiegel gezeigt haben.

  • Wenn uns das nicht gefällt, was wir sehen, sollten wir etwas unternehmen, um die systematische Gehirnwäsche zu beenden, die uns so herzlos macht.
columnistWriter: Sanitsuda Ekachai
Ins Deutsche: Hermanitou am 29.09.2011
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Vom Autofahren und Flugzeugfliegen


Zehn Peitschenhiebe gibt es für Shaima Jastaina, die in Mohammeds Own Coutry Auto gefahren ist – Leisha Haley flog dagegen mitsamt Freundin aus einem Flugzeug der Southwest-Airlines, als sie sich dort küssten.

Wie bereits im vorherigen Beitrag „Jail or Jesus“ läßt sich wieder ein Bogen über den Atlantik spannen – ein Bogen der Intoleranz und der Diskrimierung von Menschen, in diesem Fall speziell von Frauen, die sich nicht mainstream-gerecht verhalten und ihre ganz persönliche Freiheit einfordern.

Man erinnert sich: Im Frühsommer haben Frauen in Saudi-Arabien gegen das Fahrverbot aufbegehrt und  dagegen zivilen Ungehorsam geleistet. Die zehn Peitschenhiebe wurden zwei Tage, nachdem König Abdullah versprochen hatte, Frauenrechte zu respektieren und diese ab 2015 an Kommunalwahlen teilnehmen zu lassen, verordnet.

Zein el-Abydeen, Mitglied der regierungsnahen saudischen Gesellschaft für Menschenrechte, zeigte sich entsprechend entsetzt und kommentierte den Richterspruch so:

“Even the Prophet (Muhammad’s) wives were riding camels and horses because these were the only means of transportation.”  – Selbst Mohammeds Frauen ritten auf Kamelen und Pferden, weil es die einzige Möglichkeit zum Reisen war.

Leisha Haley, die vor allem durch ihre Rolle als Alice Pieszecki in der superguten Serie „The L Word“ bekannt wurde, wollte fliegen, küsste ihre Freundin  und flog aus einer Maschine der Southwest-Airlines. Begründung: Die Linie sei eine Airline für Familien.  – Notiz am Rande: Southwest-Airlines macht Werbung  damit, daß sie schwulenfreundlich ist.

In beiden Fällen wehren sich die Frauen nun. Shaima Jastaina hat Widerspruch eingelegt und will sich nicht auspeitschen lassen, Leisha Haley organisiert ihren Protest gegen die spießige Airline per Twitter und der breiten amerikanischen liberalen Öffentlichkeit.

Zu Shaima Jastaina kann man hier weiterlesen: Washington Post

und youtube:

 

Leisha Haley versus Southwest Airline: TMZ und Twitter:

Unfriendly Skies of the Day
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Jail or Jesus


In Bay Minette, Alabama, können verurteilte Straftäter, die keine Gewaltdelikte begangen haben, zwischen dem Gang ins Gefängnis und einem Jahr Kirchgang am Sonntag wählen.  Das dortige Aktionsprogramm nennt sich „Restore our community“. Nach einem Jahr, in dem die Teilnehmer ihre Zeit sonntags in der Kirche verbracht haben, ist dann die Freiheits- oder Geldstrafe abgegolten.

Die Vorsitzende der ACLU (American Civil Liberties Union of Alabama), Olivia Turner meinte dazu:

„This policy is blatantly unconstitutional. It violates one basic tenet of the Constitution, namely that government can’t force participation in religious activity.“ 

„Dieses Verfahren ist offenkundig verfassungswidrig. Es verletzt einen fundamentalen Grundsatz der Verfassung, nämich daß diese Regierung keine Teilnahme an religiösen Aktivitäten erzwingen kann.“ 

Nun – schlagen wir mal wieder den Bogen zu den letzten Tagen hier in Deutschland, das sich ja auch zur Trennung von Staat und Kirche bekennt.  – 

– Als bekennender Atheist habe ich mit meinen Beiträgen zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen die Show rund um die lebende Leiche Ratzinger mitfinanziert, zwangsfinanziert. Auch die von mir abonnierten Zeitungen haben statt Informationen religiöse Propaganda im Großformat gedruckt. 

Die Pfaffen sind ganz offensichtlich weltweit wieder auf dem Vormarsch:

Ratzinger gibt sich als Moralapostel und die katholische Kirche darf ihre mir schier unerträgliche Glaubenspropaganda ungefiltert tagelang verbreiten. Seine Scheinheiligkeit erdreistet sich dabei nicht, die Moral für sich zu pachten und gibt den gütigen Papa, wenn er sich mit Mißbrauchsopfern trifft.

 O-Ton katholische Kirche: Das Treffen sei im gegenseitigen Respekt verlaufen. Auch Tränen seien geflossen. Nun ja. Von Seiten Ratzingers waren es maximal Krokodilstränen.

Es ist schon frech, was da in Amerika und in Europa gerade vor sich geht.

  • Die Politik geht wieder nach Canossa und unterwirft sich zunehmend dem  Papst und anderen Scheinheiligkeiten. Wie 1077 der deutsche König Heinrich, der sich als erster Politiker weltweit dem damaligen Papst Gregor unterwarf.

Wenn Lammert lamentiert, Ratzinger sei „der Heilige Vater“ und der Polizeichef in Bay Minette, Mike Rowland, jeden Autofahrer, der dort falsch parkt oder gegen das Tempolimit verstößt, in die Sonntagskirche schicken kann, dann ist das der Beginn einer weltweiten christlich-fundamentalistischen Offensive mit Unterstützung von Politikern, Richtern und Polizei.

Gnade uns Gott, wenn das so weiter geht. Aber den gibts ja nicht.

  • Verlassen wir uns also auf uns selbst, schützen unsere Kinder vor den gierigen Händen der Priester und treten weiterhin für eine Welt ein, in der wir selbstbestimmt und selbstbewußt frei leben können.

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